Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 02:50 Ukraine nennt Zahlen zu russischen Verlusten +++
Russland hat nach ukrainischen Angaben seit Beginn der großangelegten Invasion rund 1.280.860 Soldaten verloren. Diese Zahl nennt der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte. Zu den russischen Verlusten zählten zudem 11.783 Panzer, 24.218 gepanzerte Kampffahrzeuge, 38.477 Artilleriesysteme, 435 Flugzeuge, 349 Hubschrauber, 183.144 Drohnen, 32 Schiffe und Boote sowie zwei U-Boote. Zu den eigenen Verlusten äußert sich die Ukraine nicht genauer. Präsident Selenskyj sprach Anfang Februar von 55.000 ukrainischen Soldaten, die im Einsatz getötet worden seien, viele weitere gelten als vermisst.
+++ 01:04 Deutschland und Frankreich stellen Lösung für Rüstungsprojekt FCAS in Aussicht +++
Außenminister Johann Wadephul und sein französischer Amtskollege Jean-Noël Barrot äußern sich optimistisch, dass es eine Einigung über die Zukunft des milliardenschweren Rüstungsprojektes FCAS geben könnte. "Die Lösung wird nicht von den beteiligten Unternehmen kommen, sondern von unserer politischen Führung", sagte Barrot mit Blick auf die völlig unterschiedlichen Sichtweisen der beteiligten Unternehmen aus Deutschland und Frankreich. Heute dürfte das Thema auch beim Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in Brüssel zur Sprache kommen. "Wir werden eine gute Lösung für das FCAS-Projekt finden", kündigt auch Wadephul an.
+++ 22:26 Selenskyj unterzeichnet Drohnenabkommen mit Großbritannien +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei seinem Besuch in London ein Drohnenabkommen mit Großbritannien unterzeichnet."Heute haben wir eine Erklärung zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Verteidigungsindustrie unterzeichnet", schreibt Selenskyj auf Telegram nach einem Treffen mit Premierminister Keir Starmer. "Dies ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Verteidigung." Genaue Details nennt er nicht.
+++ 21:43 Pipeline-Streit mit Ungarn: Brüssel schickt Unterstützung in die Ukraine +++
Im Streit zwischen Kiew und Budapest um die Ölpipeline "Druschba" stellt die Europäische Union technische Unterstützung und finanzielle Mittel zur Reparatur zur Verfügung. Die Ukraine habe ein entsprechendes Angebot angenommen, teilen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa mit. "Europäische Experten stehen sofort zur Verfügung." Über die "Druschba" floss bis zuletzt Öl von Russland über Belarus und die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei. Nach einer Beschädigung der Pipeline infolge russischer Angriffe Ende Januar fordert die kurz vor einer kritischen Parlamentswahl stehende Regierung in Budapest Kiew zur schnellen Reparatur und Wiederaufnahme des Transits auf. Der ukrainischen Darstellung nach ist eine schnelle Reparatur nicht möglich.
+++ 20:58 Russischer Atomkonzern lenkt Hafnium-Exporte von Europa nach Asien um +++
Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom verlagert seine Exporte des für die Hochtechnologiebranche wichtigen Metalls Hafnium von Europa nach Asien. Die Rosatom-Tochter ChMZ habe mehr als zehn Lieferverträge mit Ländern in Süd- und Ostasien unterzeichnet, teilt das Werk mit. Zuvor seien 95 Prozent der Ausfuhren nach Europa gegangen. Grund für die Neuorientierung sei das "schwierige internationale Umfeld". Angesichts der westlichen Sanktionen gegen Moskau wegen des Angriffs auf die Ukraine lenkt Russland seine Handelsströme um. Zu den genauen Liefermengen oder den Namen der Käufer macht das Unternehmen keine Angaben. Hafnium ist ein Nebenprodukt der Zirkonium-Verarbeitung und wird im Hightech-Sektor benötigt, etwa für Smartphone-Chips, in der Luft- und Raumfahrt, für Steuerstäbe in Kernreaktoren sowie in Erdgasturbinen.
+++ 20:22 Bundeswehr: Zahl der Bewerber steigt +++
Die Bundeswehr ist zu Jahresbeginn weiter gewachsen. Die Zahl der Bewerbungen und Neueinstellungen stieg im Vergleich zum Vorjahr kräftig, wie das Verteidigungsministerium mitteilt. Bis Ende Februar hätten sich rund 16.100 Menschen für eine militärische Laufbahn beworben. Dies sei ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit mehr als 5300 Neueinstellungen wurde 14 Prozent mehr Personal gewonnen als im Vorjahreszeitraum. Wichtig für die Bundeswehr ist allerdings auch, dass es möglichst wenig Abbrecher und zudem für die jeweiligen Aufgaben, besonders für Spezialisten, passende Bewerber gibt. Besonders stark fiel der Zuwachs bei den freiwillig Wehrdienstleistenden und kurzdienenden Zeitsoldaten aus. Deren Zahl stieg dem Ministerium zufolge um 15 Prozent auf rund 13.400.
+++ 19:37 Selenskyj: Russland drosselt Raketenproduktion, um Drohnenproduktion zu steigern +++
Russland reduziert nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Raketenproduktion und leitet die Mittel um, um die Drohnenproduktion zu steigern. Demnach greift Moskau die Ukraine täglich mit 350 bis 500 Drohnen pro Tag an. Ultimatives Ziel sei jedoch der tägliche Einsatz von 1000 Drohnen. "Dieser Zahl muss mit Abfangdrohnen begegnet werden, und wir benötigen dazu mindestens 2000 bis 3000 Abfangdrohnen", sagt Selenskyj in einem Interview mit der "New York Post".
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.
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