Iran-Krieg im Liveticker+++ 01:39 Iran wertet US-Einsatz in Straße von Hormus als Waffenruhe-Verstoß +++
Nach der Ankündigung eines US-Einsatzes zum Geleitschutz für in der Straße von Hormus festsitzende Schiffe hat ein ranghoher iranischer Vertreter vor einer Einmischung der USA in der Meerenge gewarnt. "Jede amerikanische Einmischung in die neuen Seeverkehrsregelungen in der Straße von Hormus wird als Verstoß gegen die Waffenruhe angesehen", erklärt der Vorsitzende des iranischen Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit, Ebrahim Asisi, bei X.
+++ 00:49 Behörde: Angriff auf Schiff in Straße von Hormus +++
In der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) teilte bei X mit, der Kapitän eines nordwärts fahrenden Massengutfrachters habe einen Angriff mehrerer kleiner Boote gemeldet. Zu dem Vorfall kam es demnach elf Seemeilen westlich der iranischen Stadt Sirik. Alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf.
+++ 23:43 Iranische Führung prüft US-Antwort zu neuem Friedensvorschlag +++
Der Iran hat nach eigenen Angaben eine offizielle Antwort aus Washington auf seinen jüngsten Friedensplan erhalten. Das iranische Staatsfernsehen berichtete am Sonntag, die Rückmeldung zu dem 14-Punkte-Plan sei über Pakistan übermittelt worden und werde nun geprüft. US-Präsident Donald Trump hatte jedoch bereits am Samstag erklärt, er könne sich nicht vorstellen, dass der iranische Vorschlag akzeptabel sei.
+++ 22:07 Demokrat: Neue Luftangriffe im Iran brächten keinen Durchbruch +++
Der führende Demokrat im Streitkräfteausschuss des US-Senats, Jack Reed, hält eine mögliche Wiederaufnahme von Luftangriffen im Iran für nicht zielführend. Er glaube nicht, dass das die Entschlossenheit der Iraner brechen würde, weiter durchzuhalten, sagt Reed dem Sender ABC News. "Und ein Grund dafür ist, dass es für sie um ihre Existenz geht." Er gehe davon aus, dass die Iraner nach den Angriffen auf ihre Führung und den scharfen Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump für sich nur eine Option sähen: "weiterkämpfen". Reed plädiert vor diesem Hintergrund dafür, dass die USA Verhandlungen ernsthaft angehen müssten. "Ich glaube nicht, dass der Präsident einen Plan hat", kritisiert Reed Trumps Vorgehen im Iran. Er denke, dass der US-Präsident impulsiv handele und von Tag zu Tag entscheide, je nachdem, wie er sich gerade fühle.
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