Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 23:40 USA verhängen Sanktionen gegen Irans Waffen-Netzwerk +++

21.04.2026, 00:14 Uhr

Die USA haben ein internationales Netzwerk zur Beschaffung von Waffen und Komponenten für den Iran mit Sanktionen belegt. Das Finanzministerium setzte nach eigenen Angaben 14 Personen, Firmen und Flugzeuge auf die Sanktionsliste. Betroffen sind den Angaben zufolge Akteure im Iran, in der Türkei und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie sollen an der Beschaffung oder dem Transport von Material für Irans Raketen- und Drohnenprogramme beteiligt gewesen sein. Im Fokus stehen unter anderem Bauteile für Drohnen sowie Vorprodukte für Raketentreibstoff.

+++ 22:05 Im Fall neuer Angriffe: Iran droht mit Beendigung von Öl-Produktion in Golfregion +++

Die iranischen Revolutionsgarden haben bei Angriffen vom Territorium seiner Nachbarstaaten aus auf den Iran damit gedroht, die Ölproduktion in der Golfregion zu beenden. "Die südlichen Nachbarn sollten wissen: Wenn ihre geografische Lage und ihre Einrichtungen dazu genutzt werden, im Dienste der Feinde Angriffe auf die iranische Nation zu starten, können sie sich von der Ölförderung im Nahen Osten verabschieden", zitierte die Nachrichtenagentur Fars den Kommandeur der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte der Revolutionsgarden, Madschid Mussawi. Die Drohung erfolgte kurz vor dem Auslaufen einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump hatte mit massiven Angriffen gedroht, sollten die US-Forderungen bis zum Ende der Waffenruhe nicht erfüllt werden. Seit Beginn des Kriegs durch US-israelische Angriffe Ende Februar hat der Iran wiederholt Angriffe auf Golfstaaten ausgeführt, denen Teheran vorwirft, Washington zu helfen.

+++ 21:30 Iran: USA verstoßen mit Blockade gegen Waffenruhe +++

Kurz vor Auslaufen der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wirft Teheran Washington erneut Verletzungen der Feuerpause vor. "Iranische Häfen zu blockieren, ist ein kriegerischer Akt und somit ein Verstoß gegen die Waffenruhe", schreibt der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf X. Der Angriff auf ein Handelsschiff und die "Geiselnahme" seiner Besatzung sei ein noch schwerwiegenderer Verstoß. US-Streitkräfte hatten in der Nacht zu Dienstag einen Öltanker geentert, der zuvor von den USA wegen Zusammenarbeit mit dem Iran mit Sanktionen belegt worden war. Während die Zeit für eine Einigung zwischen den USA und dem Iran angesichts der bald auslaufenden Waffenruhe drängt, ist nach wie vor unklar, ob es zu neuen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran kommt. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende seine Bereitschaft dazu signalisiert - und sich bis zuletzt optimistisch gegeben. Die Abreise der US-Delegation um Vizepräsident JD Vance verzögert sich jedoch US-Medienberichten zufolge. Aus dem Iran gibt es bisher keine offizielle Zusage für weitere Friedensgespräche in Pakistan.

+++ 21:00 Analyse: Trump bleiben fast nur neue militärische Angriffe +++

Die Welt blickt nach Pakistan, wo Vertreter des Iran und der USA erneut zusammenkommen sollen, um über den Krieg im Nahen Osten zu verhandeln. ntv-Korrespondent Gordian Fritz spricht über das "Säbelrasseln" vor den Gesprächen und erklärt, ob Trump bereits eine "lame duck" ist.

+++ 20:30 Friedensgespräche in der Schwebe: Abreise von Vance nach Pakistan verzögert sich +++

Vor einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde mit dem Iran in Pakistan verzögert sich US-Medienberichten zufolge die Abreise der US-Delegation um Vizepräsident JD Vance. Er hätte eigentlich am Morgen (Ortszeit Washington) zu einer möglichen weiteren Verhandlungsrunde mit dem Iran aufbrechen sollen, berichten die "New York Times" und der Sender CNN. Stattdessen befinde sich Vance aber noch in Washington, um an weiteren politischen Besprechungen im Weißen Haus teilzunehmen, hieß es unter Berufung auf einen Regierungsbeamten. "Axios"-Reporter Barak Ravid schrieb auf der Plattform X, dass sich auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, noch in den USA befänden. Das Flugzeug, das sie am Vormittag von Miami nach Pakistan hätte bringen sollen, sei erst am Mittag abgehoben - und hätte sich auf den Weg nach Washington gemacht. Dort trafen laut CNN auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und US-Außenminister Marco Rubio im Weißen Haus ein. Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf einen US-Beamten, dass die Reise von Vance nach Pakistan vorerst gestoppt worden sei, nachdem Teheran nicht auf Verhandlungspositionen der USA reagiert habe. Ohne eine Antwort aus dem Iran sei der diplomatische Prozess faktisch unterbrochen, auch wenn die Reise nicht abgesagt worden sei, zitierte die Zeitung den Beamten. Die Reise könnte jederzeit wieder angesetzt werden, falls der Iran in einer Weise reagiere, die Trump für akzeptabel halte.

+++ 19:50 Hormus-Passage überstanden - erster Frachter erreicht China +++

Wochenlang festgesetzt - jetzt zurück: Ein chinesischer Frachter schafft es trotz Blockade durch die Straße von Hormus. Zehntausende Seeleute warten weiter. Die USA setzen derweil weiter auf eine Abschottung der wichtigen Handelsroute, um den Iran unter Druck zu setzen.

+++ 19:10 Neue Zwischenfälle gefährden Waffenruhe im Libanon +++

Trotz der im Libanon geltenden Waffenruhe zwischen proiranischer Hisbollah-Miliz und Israel hat Israels Armee eigenen Angaben zufolge Personen dort angegriffen. Diese hätten von Israel kontrolliertes Gebiet betreten und eine unmittelbare Bedrohung für israelische Soldaten dargestellt, teilte das Militär mit. Damit hätten sie gegen die Waffenruhe-Vereinbarung verstoßen. Auch aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, zwei libanesische Männer hätten sich auf verdächtige Weise einer Gegend im Süden des Landes genähert, die Zivilisten derzeit nicht betreten dürften. In der Nacht zum Freitag war eine zehntägige Waffenruhe im Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel in Kraft getreten. Seitdem gibt es aber immer wieder Zwischenfällen im Libanon. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es weiter, Israels Armee habe außerdem zwei Raketen auf eine Gegend im Süden des Landes gefeuert. Zudem gab es demnach israelischen Artilleriebeschuss auf einen weiteren Ort im Südlibanon. Das israelische Militär äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu beiden Vorfällen.

+++ 18:35 Behörden: Mehr als 2450 Tote bei Angriffen im Libanon +++

Durch die Kämpfe zwischen der israelischen Armee und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon sind nach neuen libanesischen Angaben seit Anfang März 2454 Menschen getötet worden. 7658 weitere Menschen seien verletzt worden, teilte die für den Katastrophenschutz zuständige Behörde mit. Am Freitag war eine zehntägige Waffenruhe in dem Konflikt in Kraft getreten. Dennoch gibt es immer wieder gegenseitige Angriffe. Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Damals feuerte die Hisbollah als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei Raketen auf Israel ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Bodentruppen über die Grenze.

+++ 18:00 Jesus-Figur im Libanon beschädigt - 30 Tage Haft für israelische Soldaten +++

Ein Militärgericht in Israel hat 30 Tage Haft für zwei Soldaten wegen der Beschädigung eines christlichen Symbols im Südlibanon angeordnet. Betroffen ist der Soldat, der die Figur von Jesus Christus beschädigt hat sowie derjenige, der die Tat fotografiert hat, wie das israelische Militär mitteilte. Beide dürfen demnach auch nicht mehr an Kampfeinsätzen beteiligt werden. Die Jesus-Statue sei inzwischen ersetzt worden, hieß es weiter. Laut Armeeangaben wurden sechs weitere Soldaten wegen des Vorfalls zu Gesprächen geladen, die zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden sollen. Anschließend sollen demnach Maßnahmen für sie festgelegt werden. Alle sechs seien vor Ort gewesen und hätten nichts gegen die Beschädigung der Statue unternommen oder den Vorfall gemeldet. Am Sonntag hatte Israels Armee ein Foto veröffentlicht, das zeigt, wie ein Soldat mit einem Hammer auf eine von einem Holzkreuz gefallene Jesus-Figur einschlägt. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich "fassungslos", Außenminister Gideon Saar entschuldigte sich bei allen Christen, deren Gefühle verletzt worden seien.

+++ 17:20 Pakistan: Teilnahme Irans an neuen Friedensgesprächen noch offen +++

Pakistan wartet nach Angaben von Informationsminister Attaullah Tarar weiterhin auf eine offizielle Antwort des Iran zur Teilnahme an einer zweiten Runde von Friedensgesprächen mit den USA in Islamabad. "Eine Entscheidung des Iran, an den Gesprächen vor dem Ende der zweiwöchigen Waffenruhe teilzunehmen, ist von entscheidender Bedeutung", schreibt Tarar auf X. Pakistan habe sich aufrichtig bemüht, die iranische Führung von einer Teilnahme zu überzeugen, fügt er hinzu.

+++ 16:30 Iranische Munitionsvorräte aufgefüllt: Trump äußert Verdächtigungen gegenüber China +++

Vor einem möglichen Ende der Waffenruhe zwischen den USA und Iran macht Präsident Donald Trump der chinesischen Regierung vage Vorwürfe. Die Waffenruhe sei gut gewesen, weil die USA währenddessen ihre Munitionsvorräte wieder aufgefüllt hätten, sagt Trump beim Sender CNBC. Die US-Streitkräfte seien bereit wieder anzugreifen. Auch der Iran habe seine Munitionsvorräte wahrscheinlich "ein bisschen" aufgefüllt, so Trump. Die USA hätten am Montag ein Schiff abgefangen, "das einige Dinge an Bord hatte, was nicht sehr nett war, vielleicht ein Geschenk aus China. Ich weiß es nicht". Wie er zu diesen Anschuldigungen gegenüber China kommt, führte Trump nicht weiter aus - er sagte aber, er sei überrascht gewesen. Er habe ein sehr gutes Verhältnis mit Chinas Präsident Xi Jinping und dachte, er hätte eine Vereinbarung mit ihm - "aber das ist in Ordnung. So läuft Krieg nun mal, oder?"

+++ 15:45 US-Blockade: Militär stoppt offenbar erneut ein iranisches Schiff +++

US-Streitkräfte haben nach Pentagon-Angaben ein sanktioniertes Schiff aufgebracht, bei dem es sich laut Informationen der Nachrichtenagentur AFP um einen iranischen Tanker handelt. Die ohne Flagge fahrende "M/T Tifani" sei in der Nacht im Verantwortungsgebiet des Indopazifischen Kommandos der US-Streitkräfte (Indopacom) gestoppt worden, erklärte das Pentagon im Onlinedienst X. Wo genau das Schiff aufgebracht wurde, war zunächst nicht bekannt. Das Kommando ist nicht für den Golf oder die Straße von Hormus zuständig, die in den Zuständigkeitsbereich des Central Command (Centcom) fallen. In der Erklärung heißt es weiter, die USA würden damit fortfahren, "illegale Netzwerke zu zerstören" und Schiffe abzufangen, "die dem Iran helfen". Internationale Gewässer seien dabei "kein Zufluchtsort". US-Präsident Donald Trump hatte am Montag bekräftigt, die Blockade iranischer Häfen aufrecht erhalten zu wollen, "bis es einen Deal gibt". Auch der Iran blockiert derzeit die strategisch wichtige Straße von Hormus, über die in normalen Zeiten ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggastransporte abgewickelt werden. Am Wochenende hatte die US-Marine bereits ein iranisches Frachtschiff unter ihre Kontrolle gebracht.

+++ 15:00 Trump: Rechne damit, dass wir Iran wieder bombardieren werden +++

US-Präsident Donald Trump will die Waffenruhe mit dem Iran nicht verlängern und droht mit neuen militärischen Angriffen. "Ich will das nicht tun. Wir haben nicht so viel Zeit", sagte Trump dem Sender CNBC auf die Frage nach einer möglichen Verlängerung der Feuerpause. Die USA befänden sich in einer starken Verhandlungsposition: "Ich denke, sie haben keine Wahl. Wir sind in einer sehr, sehr staken Verhandlungsposition", sagte Trump. "Wir werden am Ende ein großartiges Abkommen erzielen". Sollte es jedoch nicht bald zu einer Einigung kommen, würden die USA ihre Angriffe wieder aufnehmen. "Ich gehe davon aus, dass wir bombardieren werden, da dies die bessere Ausgangshaltung ist", sagte Trump. Das US-Militär stehe bereit und brenne auf einen Einsatz.

+++ 14:20 Libanon fordert Abzug Israels und droht mit Konsequenzen +++

Der libanesische Parlamentspräsident Nabih Berri warnt Israel vor Konsequenzen, sollte sich seine Armee nicht aus dem Süden des Landes zurückziehen. Wenn Israel seine Besatzung aufrechterhalte, werde es "jeden Tag den Geruch des Widerstands riechen", sagt der Verbündete der Hisbollah-Miliz der Zeitung "Al-Dschumhurija". Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz pocht unterdessen auf die Entwaffnung der Hisbollah. Sollte die libanesische Regierung dies nicht umsetzen, werde das israelische Militär seine Einsätze fortsetzen. Derzeit gilt eine Waffenruhe.

+++ 13:53 Trump nennt Verlängerung der Waffenruhe "höchst unwahrscheinlich" +++

US-Präsident Donald Trump hat eine Verlängerung der Waffenruhe als "höchst unwahrscheinlich" bezeichnet. Der Iran habe sie mehrmals verletzt. Er erklärte, ohne neue Verhandlungen werde die Feuerpause "Mittwochabend, US-amerikanischer Zeit" enden.

+++ 13:32 Katar: Straße von Hormus geht alle etwas an +++

Mit Blick auf mögliche Verhandlungen in Islamabad hat Katar berichtet, die Golf-Staaten stünden in Kontakt mit allen Kriegsparteien, einschließlich der USA. Der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Majed al-Ansari, sagte: "Die Krise betrifft uns und unsere Region. Deshalb stehen wir in direktem Kontakt." Zugleich bemerkte er, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, liege in der Verantwortung aller Staaten. Bleibe sie geschlossen, würde aus einer regionalen Krise eine internationale.

+++ 12:59 Politologin glaubt nicht an baldige Einigung - trotz Erfolg der US-Blockade +++

Die USA führen mit ihrer Blockade der Straße von Hormus eine "Strategie der ökonomischen Strangulation", sagt die Politologin Gerlinde Groitl. Der wirtschaftliche Hebel biete sich an, wenn man versuchen wolle, die iranischen Eliten unter Druck zu setzen und sie zu spalten. Eine baldige Öffnung der Straße von Hormus hält sie dennoch für unwahrscheinlich.

+++ 12:33 Iran will wieder Inlandsflüge starten +++

Nach mehr als 50 Tagen will der Iran den Luftverkehr im Inland wieder aufnehmen. Erstmals nach Kriegsbeginn sei am Mittwoch wieder ein Flug der staatlichen Fluggesellschaft Iran Air aus der Hauptstadt Teheran in die nordöstliche Millionenmetropole Maschhad geplant, hieß es in übereinstimmenden iranischen Medienberichten. Die Maschine soll danach Passagiere aus Maschhad zurück nach Teheran fliegen.

+++ 12:05 Branche: Mindestens 26 Schiffe umgingen bereits US-Blockade +++

Mehr als zwei Dutzend Schiffe mit Verbindungen zum Iran, die Öl und Gas transportieren, haben die US-Blockade der Straße von Hormus umgangen. Dies geht aus Angaben von Lloyd's List Intelligence und Maklern hervor, die solche Frachten organisieren. Seitdem die Blockade am 13. April in Kraft getreten ist, sind demnach mindestens 26 beladene Schiffe in iranische Häfen ein- und ausgelaufen. Von den Schiffen, welche die US-Blockade passierten, waren elf Öl- und Gastanker. Zwei weitere waren große Rohölfrachter, die jeweils rund 2 Millionen Barrel Öl transportieren können.

+++ 11:42 Wadephul fordert Iran zu Verhandlungen auf +++

Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert den Iran auf, jetzt dringend die Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad fortzusetzen. Der Krieg müsse schnell beendet werden, sagt Wadephul vor Beratungen der EU-Außenminister in Luxemburg. Zudem müsse die sichere Schiffspassage durch die Straße von Hormus wieder gewährleistet sein, mahnt der Minister.

+++ 11:19 Politologe Jäger sieht Trump in der Obama-Zwickmühle gefangen +++

2018 kündigt US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran auf, nennt es einen schrecklichen Deal seines Vorgängers Barack Obama, der "niemals hätte abgeschlossen werden dürfen". Sechs Jahre später steht er nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Thomas Jäger vor ähnlichen Herausforderungen wie einst Obama: Trump habe ein "großes Marketingproblem". 

+++ 10:59 Staatsfernsehen: Noch keine iranische Delegation unterwegs +++

Der Iran hat nach Informationen des Staatsfernsehens noch keine Vertreter für Gespräche mit den USA nach Pakistan geschickt. Weder Experten für Vorgespräche noch eine Hauptdelegation seien in die pakistanische Hauptstadt Islamabad gereist, hieß es in einem Bericht. Mit der Angelegenheit vertraute Personen hatten berichtet, der Iran habe Vermittlern bereits signalisiert, ein Verhandlungsteam nach Pakistan zu entsenden.

+++ 10:32 Iran droht USA mit "entscheidender Antwort" +++

Die iranischen Streitkräfte sind nach den Worten eines hochrangigen Militärkommandeurs zu einer "sofortigen und entscheidenden Antwort" auf jede erneute feindselige Handlung ihrer Gegner bereit. Teheran behalte auf militärischem Gebiet die Oberhand, einschließlich der Kontrolle über die Straße von Hormus, zitiert die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim den Kommandeur des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija, Ali Abdollahi. Man werde dem US-Präsidenten nicht erlauben, "falsche Narrative über die Lage vor Ort zu schaffen". 

+++ 09:55 Katz trotzt Waffenruhe: Hisbollah-Chef wird "mit seinem Kopf bezahlen" +++

Der israelische Verteidigungsminister hat erneut mit der Tötung des Hisbollah-Chefs gedroht. Naim Kassim werde "mit seinem Kopf bezahlen", sagte Minister Israel Katz sagte Katz nach Angaben des Nachrichtenportals "ynet" bei einer Veranstaltung zum israelischen Soldatengedenktag. Auch während einer Waffenruhe bleibe die Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz das übergreifende Ziel, so Katz.

+++ 09:11 Kleim: "Verliert Trump die Geduld, hat er zwei Möglichkeiten" +++

Obwohl sich beide Seiten bedeckt halten, der Iran noch nicht einmal seine Teilnahme an Gesprächen zugesagt hat, geht ntv-Experte Peter Kleim davon aus, dass die Waffenruhe verlängert wird - allein um Zeit zu gewinnen. Sollte das aber nicht gelingen und US-Präsident Donald Trump die Geduld verlieren, sieht Kleim zwei mögliche Szenarien: "Entweder es fliegen wieder Bomben oder Trump erklärt, er habe den Krieg gewonnen und marschiert davon." 

+++ 08:42 Pakistan sieht Vermittlerrolle nicht durch Haltung zu Israel gefährdet +++

Der ehemalige pakistanische Informationsminister Mushahid Hussain Syed sieht laut der "Washington Post" kein Problem darin, dass Pakistan als Vermittler im Iran-Krieg Israel nicht anerkennt, immerhin eine der Kriegsparteien. "Israel ist ein Stellvertreter der USA, und wir verhandeln mit dem 'Mutterland'", wird er zitiert. 

+++ 07:58 Xi stellt erstmals Forderung zur Straße von Hormus +++

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat erstmals gefordert, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. In einem Telefonat mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zeigte sich Xi besorgt über die erneute Instabilität rund um die auch für China strategisch wichtige Wasserstraße.

+++ 07:19 Aragchi lässt sich bei Gespräch mit Lawrow über USA aus +++

Irans Außenminister Abbas Araghchi hat seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Telefon sein Leid geklagt. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die der Iran im Anschluss an das Gespräch veröffentlichte. Demnach erklärte der iranische Minister gegenüber Lawrow, es gebe wiederholte und anhaltende Verletzungen des Waffenstillstands durch die USA. Zudem warf er den USA unrechtmäßige und provokative Handlungen gegen iranische Häfen und Schiffe vor. Maßnahmen wie die Beschlagnahme des Containerschiffs Touska seien unvereinbar mit dem diplomatischen Prozess.

+++ 06:32 Iran soll doch an Verhandlungen teilnehmen wollen +++

Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen hat der Iran Vermittlern signalisiert, doch ein Verhandlungsteam nach Pakistan zu entsenden, um an einer zweiten Runde von Friedensgesprächen mit den USA teilzunehmen. Teheran hat eine Teilnahme an den Friedensverhandlungen bislang nicht öffentlich bestätigt. Am Montag war eine Teilnahme noch abgelehnt worden.

+++ 06:01 Spanien will bei Außenministertreffen über Israel sprechen +++

Gegen 10 Uhr treffen heute die Außenministerinnen und Außenminister der EU in Luxemburg zusammen, um über den Iran-Krieg und die Lage in der Ukraine zu beraten. Spanien hat angekündigt, bei dem Treffen erneut die Aufkündigung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel zur Debatte zu stellen, dem es Verstöße gegen das Völkerrecht vorwirft. 

+++ 04:28 Leavitt: USA waren einem guten Deal mit dem Iran nie näher +++

Trotz der Unklarheit über eine mögliche weitere Verhandlungsrunde sieht sich die US-Regierung einem ihrer Meinung nach guten Abkommen mit dem Iran näher denn je. "Die Vereinigten Staaten standen noch nie so kurz davor wie jetzt gerade, ein wirklich gutes Abkommen zu schließen - ganz im Gegensatz zu dem schrecklichen Abkommen, das Barack Hussein Obama unterzeichnet hat", sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, dem Sender Fox News. 

+++ 03:23 Medien: Vance reist zu Gesprächen nach Pakistan +++

US-Vizepräsident JD Vance wird einem Medienbericht zufolge heute zu den Iran-Verhandlungen nach Pakistan reisen. Das Nachrichtenportal Axios beruft sich auf US-Insider. Eine Stellungnahme der Regierung in Washington liegt zunächst nicht vor.

+++ 01:53 Merz: Es gibt Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges +++

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht einen Hoffnungsschimmmer im Iran-Krieg. "Die Lage bleibt angespannt, gerade auch im Mittleren und Nahen Osten", sagt Merz auf dem Jahresempfang des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) in Berlin. "Die Ereignisse der letzten Stunden lassen uns nicht ohne Hoffnung bleiben, dass es vielleicht doch zu einem baldigen Ende kommen könnte." Die Auswirkungen dieses Krieges auf Wachstum und wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hingen maßgeblich von seiner Dauer und seiner Intensität ab.

+++ 00:14 Iran: Trump will Verhandlungstisch in "Kapitulationstisch" verwandeln +++

Der iranische Chefunterhändler und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf schreibt auf X, Teheran akzeptiere keine Verhandlungen mit den USA unter Drohungen. US-Präsident Donald Trump versuche, den Verhandlungstisch in einen "Kapitulationstisch" zu verwandeln, fügte er hinzu.

+++ 23:21 Iran nennt Hindernis für Gespräche - schließt sie aber nicht aus +++

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi macht den USA neue Vorwürfe - schließt eine neue Verhandlungsrunde aber nicht explizit aus. "Die Provokationen, die Drohrhetorik und die anhaltenden Verstöße der USA gegen die Waffenruhe, insbesondere die Angriffe auf iranische Handelsschiffe, sind ein erhebliches Hindernis für eine Fortsetzung des diplomatischen Prozesses", sagt er einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge in einem Telefonat mit seinem pakistanischen Amtskollegen. "Der Iran wird die Umstände genauestens abwägen und dann über den weiteren Weg entscheiden."

+++ 22:08 Trump behauptet: Mein Abkommen wird "WEITAUS BESSER" als Obamas +++

Das Abkommen, das die USA mit dem Iran zu schließen versuchen wird laut US-Präsident Donald Trump "WEITAUS BESSER" ausfallen als das 2015 geschlossene Atomabkommen unter Präsident Barack Obama. Das Abkommen von 2015, bekannt als JCPOA, sei für den Iran ein garantierter Weg zu einer Atomwaffe gewesen - was, wie er auf Truth Social schrieb, "mit dem Deal, an dem wir arbeiten, nicht passieren wird und nicht passieren kann". Das JCPOA beschränkte die nuklearen Fähigkeiten des Iran im Austausch für eine Lockerung der internationalen Sanktionen. Trump zog die USA 2018, während seiner ersten Amtszeit, aus dem Abkommen zurück.

+++ 21:35 Merz: Wohl nur Rutte und ich können noch gut mit Trump reden +++

Bundeskanzler Friedrich Merz geht nach eigenen Worten davon aus, dass er zu den wenigen Personen in Europa gehört, die noch offen mit US-Präsident Donald Trump reden können. "Wahrscheinlich sind (Nato-Generalsekretär) Mark Rutte und ich zurzeit die einzigen, die relativ vertrauensvoll und gut mit ihm sprechen können", sagt Merz. "Andere haben, aus welchen Gründen auch immer, vielleicht mehr Probleme mit ihm." Er versuche, ein gutes persönliches Verhältnis zu erhalten. Trump sei nun einmal US-Präsident. "Und der deutsche Bundeskanzler muss mit jedem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika versuchen, vernünftig auszukommen." Er habe Zugang zu Trump - "jedenfalls, wenn die Türen geschlossen sind und die Presse nicht mehr dabei ist, wird es besser. Aber es ist immer noch nicht gut. Es ist halt schwierig."

+++ 21:07 "Ex-General sagte: 'Hormus ist wie Atombombe für Iran'" +++

Werden die USA und der Iran in Pakistan tatsächlich für neue Verhandlungen zusammenkommen? Noch knüpft der Iran Forderungen an weitere Gespräche. US-Korrespondent Gordian Fritz sieht den Iran weiter in einer starken Lage - und zitiert einen Ex-US-General, der die Straße von Hormus mit einer Atombombe vergleicht.

+++ 20:26 Trump: Waffenruhe-Verlängerung ohne Deal unwahrscheinlich +++

US-Präsident Donald Trump hält eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran für "sehr unwahrscheinlich", sollte es vor deren Ablauf keine Vereinbarung mit Teheran geben. Die aktuell geltende Feuerpause laufe am Mittwochabend (Ortszeit Washington) aus, zitiert ihn die Nachrichtenagentur Bloomberg nach einem Telefoninterview. Auf seiner Plattform Truth Social betont Trump nun, dass er unter keinerlei Druck stünde, einen Deal mit dem Iran zu erzielen. Gleichzeitig bekräftigt er, dass alles "relativ schnell" über die Bühne gehen werde. Der US-Präsident hatte bereits mehrfach betont, die USA und der Iran stünden kurz vor einem Deal. Am Freitag etwa hatte er dem Nachrichtenportal "Axios" in einem Telefongespräch gesagt, dass die USA "in den nächsten ein oder zwei Tagen eine Einigung erzielen" würden. Das hat sich nicht bewahrheitet.

+++ 20:02 Neumann: Alle Iran-Optionen "sind für Trump eigentlich schlecht" +++

Kaum geöffnet, schon wieder dicht: Die Straße von Hormus sorgt erneut für Chaos. Der Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte Peter Neumann warnt vor massiven Folgen - von steigenden Ölpreisen bis hin zu einer möglichen Weltwirtschaftskrise - und sieht Trump in einer Sackgasse.

+++ 19:38 Libanon meldet israelischen Drohnenangriff trotz Waffenruhe +++

Trotz einer zehntägigen Waffenruhe zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz hat Israel libanesischen Staatsmedien zufolge einen Drohnenangriff auf den Süden des Libanon ausgeführt. Eine "feindliche Drohne" habe einen Ort in der Nähe des Flusses Litani angegriffen, berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur am Montag. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.

+++ 19:07 USA nehmen Frau wegen Waffenschmuggels für Iran fest +++

Am internationalen Flughafen von Los Angeles ist eine iranische Staatsbürgerin nach US-Behördenangaben wegen des Vorwurfs festgenommen worden, im Auftrag des Iran Waffen in den Sudan geschmuggelt zu haben. Die 44-jährige Schanim M. wird beschuldigt, "den Verkauf von Drohnen, Bomben, Zündern und Millionen Schuss Munition vermittelt zu haben, die im Iran hergestellt und in den Sudan verkauft wurden", erklärte US-Staatsanwalt Bill Essayli am Sonntag im Onlinedienst X.

+++ 18:14 Trump: Israel hat mich nicht zum Iran-Krieg überredet +++

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Worten nicht von Israel zum Angriff auf den Iran überredet worden. "Israel hat mich nicht zum Krieg mit dem Iran überredet, das haben die Ergebnisse vom 7. Oktober getan, zusammen mit meiner lebenslangen Überzeugung, dass der Iran niemals Atomwaffen besitzen darf", schreibt Trump auf seiner Plattform "Truth Social". Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, dass Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu Trumps Entscheidung beeinflusst hat.

+++ 17:36 Insider: Vance doch noch nicht auf dem Weg nach Pakistan +++

US-Vizepräsident JD Vance ist nach Angaben eines Insiders noch nicht nach Pakistan aufgebrochen, da die Aussichten auf eine zweite Verhandlungsrunde mit dem Iran weiterhin unklar sind. Präsident Donald Trump hatte zuvor gesagt, Vance werde in einigen Stunden in Pakistan sein. Es ist unklar, ob andere Mitglieder der US-Delegation auf dem Weg nach Islamabad sind oder sich bereits dort befinden. Die "New York Post" hatte berichtet, dass Vance, der Gesandte des Weißen Hauses Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner auf dem Weg zu den Gesprächen seien.

+++ 16:58 Trump: Vance auf dem Weg nach Pakistan +++

Entgegen früheren Äußerungen von US-Präsident Donald Trump wird Vizepräsident JD Vance nun doch in einigen Stunden in Islamabad landen, um die Verhandlungen mit dem Iran fortzusetzen. Das sagt Trump der "New York Post" und wideruft damit frühere Aussagen. Vance wird von einer Delegation begleitet, der auch Trumps Gesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner angehören. Trump sagt dem Blatt, er sei bereit zu einem Treffen mit den iranischen Anführern, falls es Fortschritte in den Verhandlungen gebe.

+++ 16:26 Iran erwägt doch Teilnahme an Friedensgesprächen mit USA +++

Der Iran erwägt jetzt doch eine neue Runde der Friedensgespräche mit den USA in Pakistan. Die Regierung in Teheran stehe einer Beteiligung "positiv" gegenüber, sagt ein hochrangiger iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen. Vorausgegangen waren Bemühungen der Regierung in Islamabad, die US-Blockade iranischer Häfen zu beenden, die bislang als Haupthindernis für eine Rückkehr des Iran an den Verhandlungstisch galt. Der Insider erklärt, Pakistan unternehme Anstrengungen, um die Blockade aufzuheben und die iranische Teilnahme sicherzustellen.

+++ 15:47 Israel und Libanon setzen diese Woche Gespräche in Washington fort +++

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen Israel und dem Libanon findet israelischen Medienberichten zufolge in dieser Woche in Washington statt. Es sind die ersten Gespräche der beiden Länder seit dem Inkrafttreten einer zehntägigen Feuerpause.

+++ 15:08 Israel wirft Iran versuchten Anschlag auf Pipeline in Aserbaidschan vor +++

Israelische Geheimdienste decken nach eigenen Angaben ein iranisches Netzwerk auf, das Anschläge auf eine Ölpipeline sowie auf israelische und jüdische Ziele in Aserbaidschan geplant hat. Wie Mossad und Schin Bet mitteilen, vereiteln aserbaidschanische Behörden die Pläne der iranischen Revolutionsgarden und nehmen die Mitglieder der Zelle fest. Dabei stellen sie unter anderem Sprengstoffdrohnen sicher. Eine Stellungnahme des iranischen Außenministeriums liegt zunächst nicht vor.

+++ 14:31 Blufarb: In Israel "herrscht Panik" wegen zäher Iran-Verhandlungen +++

Die neue Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran sorgt in Israel nicht etwa für Erleichterung. Wie ntv-Korrespondentin Raschel Blufarb am eigenen Leib erfährt, wächst eher die Sorge vor neuen Angriffen und langen Aufenthalten in Bunkern.

+++ 13:58 Libanon wirft Israel Sprengungen in 39 Dörfern vor +++

Israelische Streitkräfte haben nach Angaben eines libanesischen Politikers seit der Waffenruhe in der vergangenen Woche in 39 Dörfern im Südlibanon Zerstörungen unterschiedlichen Ausmaßes angerichtet. Ali Hassan Chalil, ein hochrangiger Berater von Parlamentspräsident Nabih Berri, sagt, die israelischen Truppen hätten zivile Wohnhäuser gesprengt. Dies sei ein Kriegsverbrechen. Das israelische Militär erklärt, es gehe gegen die Infrastruktur der Hisbollah im Süden vor.

+++ 13:41 Deutsche Iran-Exporte schon vor Kriegsausbruch fast halbiert +++

Die deutschen Exporte in den Iran sind bereits vor dem jüngsten Kriegsausbruch massiv eingebrochen. Im Januar und Februar fielen die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 48,5 Prozent auf 102,3 Millionen Euro. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Damit beschleunigt sich ein bereits länger anhaltender Abwärtstrend im Handel mit der Islamischen Republik. Im Gesamtjahr 2025 waren die deutschen Ausfuhren in den Iran bereits um ein Viertel gesunken. Die Importe aus dem Iran nach Deutschland legten vergangenes Jahr hingegen leicht zu.

+++ 13:19 Katar kündigt Wiederaufnahme des kompletten Flugbetriebs an +++

In Katar soll erstmals seit Beginn des Nahostkonflikts Ende Februar der Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen in Doha für ausländische Airlines wieder anlaufen. Die Luftfahrtbehörde des Golfstaates erklärte, dass der Betrieb schrittweise wieder aufgenommen werden soll. Katar hatte den Flugverkehr infolge der US-israelischen Angriffe gegen den Iran Ende Februar eingestellt. Am 7. März war der Flugverkehr bereits in begrenztem Umfang und nur für Flüge der nationalen Fluggesellschaft Qatar Airways wieder aufgenommen.

+++ 12:35 Bericht: Iran hat noch große Drohnen- und Raketenarsenale +++

Das iranische Militär hat offenbar trotz der wochenlangen Angriffe von USA und Israel weiterhin erhebliche Vorräte an Drohnen und Raketen. Teheran verfügt nach US-Militär- und Geheimdienstinformationen noch über rund 40 Prozent seines ursprünglichen Bestands an Drohnen, berichtet die "New York Times". Darüber hinaus seien noch über 60 Prozent der Raketenabschussrampen intakt. Diese Zahl könnte auf über 70 Prozent steigen, je nachdem, wie viele Systeme noch aus den von den USA attackierten Stellungen gerettet werden können, so die Annahme von Geheimdienst und Militär. Seit Beginn des Waffenstillstands sollen die Revolutionsgarden so alleine 100 Raketenwerfer wieder "ausgegraben" haben.

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