Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 05:07 Nächtliche russische Angriffe in Region Kiew +++

05.01.2026, 00:01 Uhr

In der Stadt Fastiw rund 70 Kilometer südwestlich von Kiew wurde ein 70-jähriger Mann getötet, erklärte der Kiewer Gouverneur Mykola Kalaschnyk. Moskau und Kiew beschuldigten sich gegenseitig, mit fortgesetzten Angriffen die derzeitigen internationalen Verhandlungen über ein Ende des inzwischen fast vier Jahre andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu untergraben.

+++ 04:26 Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf Kiew +++

Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadtregion Kiew sind nach dortigen Angaben in der Nacht zum Montag mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mensch wurde in der Hauptstadt selbst getötet, erklärte der Leiter der Kiewer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, im Onlinedienst Telegram. Nach Behördenangaben wurde zudem eine medizinische Einrichtung getroffen und mehrere Wohnhäuser sowie kritische Infrastruktur in Vororten von Kiew beschädigt.

+++ 04:16 Trump zweifelt russische Angaben zu Angriff auf Putin-Residenz an +++

US-Präsident Donald Trump zweifelt die russischen Angaben zu einem angeblichen ukrainischen Angriff auf eine Residenz des Präsidenten Wladimir Putin an. "Ich glaube nicht, dass dieser Angriff stattgefunden hat", sagt Trump. Es sei zwar etwas in der Nähe passiert, dies habe aber nichts damit zu tun.

Moskau wirft Kiew vor, am Montag versucht zu haben, mit 91 Langstreckendrohnen eine Residenz Putins in der nordrussischen Region Nowgorod anzugreifen. Die Ukraine und westliche Staaten bestreiten die russische Darstellung.

+++ 02:46 Kiews Bürgermeister meldet russischen Luftangriff auf die Hauptstadt +++

Russland greift die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht aus der Luft an. Das teilt Bürgermeister Vitali Klitschko über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Luftabwehr sei im Einsatz. Klitschko ruft die Bevölkerung auf, in den Schutzräumen zu bleiben.

+++ 02:26 Brand nach Drohnenangriff in russischer Region Lipezk +++

Ein ukrainischer Drohnenangriff löst in der Stadt Jelez in der russischen Region Lipezk einen Brand in einem Industriegebiet aus. Das teilt der Gouverneur der Region, Igor Artamonow, mit. Verletzte gebe es nicht.

+++ 01:07 Moskau offenbar täglich Ziel ukrainischer Drohnenangriffe +++

Die Ukraine greift die russische Hauptstadt Moskau seit Jahresbeginn offenbar täglich mit Drohnen an. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, allein bis Sonntag um Mitternacht seien 57 Drohnen über der Region Moskau zerstört worden. Wegen der Angriffe müssen die Flughäfen in der Hauptstadt nach Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija immer wieder vorübergehend schließen. Eine ukrainische Stellungnahme liegt dazu bisher nicht vor. Die Regierung in Kiew erklärt jedoch seit Längerem, mit solchen Angriffen die russische Militärlogistik und Energieinfrastruktur schwächen zu wollen.

+++ 00:02 Russische Rüstungsfabrik nach Drohnenangriff in Flammen +++

In einer russischen Raketenteilefabrik in Jelets in der Oblast Lipezk ist ein Feuer ausgebrochen, meldet Kyiv Independent. Demnach sei die Raketenteilefabrik von ukrainischen Drohnen getroffen worden. In dem Werk werden Komponenten für russische Raketen und Drohnen hergestellt, darunter Batterien für das ballistische Raketensystem Iskander und Marschflugkörper.

Augenzeugen berichteten von einem Brand in der Anlage nach einem Drohnenangriff und veröffentlichten Fotos und Videos von aufsteigendem Rauch. Die russischen Behörden haben den Vorfall bisher nicht bestätigt. Die Stadt Jelets in der Oblast Lipezk liegt rund 250 Kilometer nördlich der russisch-ukrainischen Grenze.

+++ 22:46 Lettland meldet Beschädigung an Kabel in der Ostsee +++

Erneut ist ein Unterseekabel in der Ostsee beschädigt worden - diesmal vor Lettland. "In der Ostsee nahe Liepaja wurde ein Schaden an einem Glasfaserkabel eines privaten Unternehmens entdeckt", teilte Ministerpräsidentin Evika Silina auf der Plattform X mit. Nach Angaben der lettischen Polizei handelt es sich bei dem mutmaßlichen Verursacher des Schadens um ein Schiff. Die genauen Umstände des Vorfalls, der sich am 2. Januar in lettischen Hoheitsgewässern ereignet habe, seien noch unklar.

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