Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 00:49 Selenskyj: "Wir brauchen viel mehr Geld" +++
Bei einem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen wirbt der ukrainische Präsident Selenskyj für zusätzliche Militärhilfen für sein Land. Die Ukraine benötige "viel mehr Geld", um die Drohnenproduktion zu steigern und die Angriffe auf Russland zu verstärken, sagt Selenskyj vor den Staatenlenkern, die zu dem Treffen in die Ukraine gereist waren. Sein Land wolle mit Blick auf die Angriffe tief im Landesinneren Russlands "wettbewerbsfähig sein", um "diesen Krieg auf russischen Boden zu verlagern und ihnen wirklich wehzutun". Die Unterstützer der Ukraine hatten bei ihrem Treffen zugesagt, die militärische Unterstützung für Kiew zu verstärken.
+++ 23:20 Attacken am ukrainischen Unabhängigkeitstag: Ein Toter und viele Verletzte +++
Russland nutzt den ukrainischen Unabhängigkeitstag für neue Angriffe. In der Industriestadt Pawlohrad wurde mindestens ein Zivilist getötet. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der Militärgouverneur des südostukrainischen Gebiets Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram mit. Autos seien abgebrannt und Fensterscheiben in Mehrfamilienhäusern geborsten. Zur eingesetzten Waffe machte er keine Angaben. Parallel dazu wurden nach Behördenangaben bei einem Drohnenangriff auf das Zentrum der nordostukrainischen Großstadt Tschernihiw mindestens 20 Menschen verletzt. Zwei Frauen seien mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, so Militärgouverneur Wjatscheslaw Tschaus mit. Ein Mehrfamilienhaus sei beschädigt worden. Bei einer weiteren Drohnenattacke im Gebiet Tschernihiw sind zudem in der Stadt Mena Polizeiangaben zufolge mindestens zwölf Menschen verletzt worden.
+++ 22:02 "Belastbarer Frieden": Wadephul berät mit Rubio zu Ukraine-Krieg +++
Bundesaußenminister Johann Wadephul und US-Außenminister Marco Rubio haben telefonisch über die Ukraine beraten. Beide Politiker hätten die "Bedeutung eines dauerhaften und belastbaren Friedens zwischen Russland und der Ukraine" betont, teilt das US-Außenministerium in Washington mit.
+++ 21:01 Bericht: Auch Moskau erhält Kriegsgefangene zurück +++
Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj zehn vermisste Soldaten aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückerhalten (siehe Meldung 13:53 Uhr). Laut Medienberichten erhält Moskau nun ebenfalls zehn Soldaten zurück. Russland kommentiert den Kriegsgefangenentausch bisher nicht.
+++ 20:04 Selenskyj: Schwarzmeer-Häfen offen - aber Warenumschlag bricht ein +++
Trotz russischer Luftangriffe sind die ukrainischen Häfen am Schwarzen Meer nach Regierungsangaben aus Kiew nicht komplett blockiert. "Jeweils drei bis vier Schiffe fahren täglich in den Großraum Odessa hinein und wieder hinaus", sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj auf einer Pressekonferenz am ukrainischen Unabhängigkeitstag in Kiew. Allerdings sei der Hafenumschlag vor Beginn der russischen Raketenangriffe drei- bis viermal so hoch gewesen, räumt Selenskyj ein.
+++ 19:05 Bericht: Russische Ölraffinerie nach Angriff stillgelegt +++
Die russische Ölraffinerie in Perm hat nach einem ukrainischen Drohnenangriff Insidern zufolge vorerst ihren Betrieb eingestellt. Die Attacke habe bereits am Freitag stattgefunden - rund 1500 Kilometer von der Ukraine entfernt. Dabei sei ein Feuer ausgebrochen, was Schäden an den technischen Einrichtungen verursacht habe, erklären nun zwei Branchenvertreter. Die Anlage falle voraussichtlich bis zu zwei Wochen aus. Der Betreiber Lukoil äußert sich bisher nicht zu dem Vorfall. Perm liegt am östlichen Rand des europäischen Teils Russlands, nahe dem Uralgebirge.
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