Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 01:30 IWF bewilligt Ukraine neuen Milliardenkredit +++
Der Internationale Währungsfonds (IWF) bewilligt der Ukraine einen neuen, über vier Jahre laufenden Kredit in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar. Davon würden 1,5 Milliarden Dollar sofort ausgezahlt, teilt der IWF mit. Die neue erweiterte Fondsfazilität für die Ukraine sei Teil eines internationalen Unterstützungspakets in Höhe von 136,5 Milliarden Dollar für das vom Krieg heimgesuchte Land.
+++ 23:34 Russland berichtet von 24 Drohnen mit Kurs auf Moskau +++
Das russische Verteidigungsministerium meldet den Abschuss von 220 ukrainischen Drohnen innerhalb von neun Stunden. Darunter seien 24 Fluggeräte gewesen, die Kurs auf Moskau genommen hätten. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin schreibt auf Telegram von 27 abgeschossenen Drohnen, die die Hauptstadt zum Ziel gehabt hätten.
+++ 22:26 Satellitenbilder zeigen schwer beschädigte russische Chemiefabrik nach Drohnenattacke +++
Satellitenbilder zeigen die massiven Zerstörungen im Chemiewerk Dorogobusch in der russischen Region Smolensk. Dies berichtet das ukrainische Militärnachrichten-Portal Militarnyi. Das ukrainische Militär hatte nach eigenen Angaben das russische Chemiewerk in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar angegriffen. "Bilder, die von OSINT-Analysten veröffentlicht wurden, zeigen die Folgen der Drohnenangriffe. Der größte Schaden konzentriert sich auf die Bereiche, die für die Produktion, Lagerung und den Transport von Ammoniumnitrat genutzt werden", heißt es in dem Bericht. Bei dem ukrainischen Angriff kamen auch mehrere Werksarbeiter ums Leben, weitere wurden verletzt. Die Chemiefabrik sei strategisch wichtig für das russische Militär, wie "Nexta" schreibt. Dort werden demnach etwa zehn Prozent des russischen Ammoniumnitrats produziert, das für Düngemittel und Sprengstoffe benötigt wird.
+++ 21:51 Ukraine: Nächstes Treffen "so substanziell wie möglich" mit USA und Russland +++
Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow kündigt intensive Vorbereitungen für das nächste Dreier-Treffen mit den USA und Russland an. Nach Gesprächen mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Genf habe man sich mit Präsident Wolodymyr Selenskyj abgestimmt, teilt Umerow auf Telegram mit. Es werde an wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Fragen gearbeitet, um die nächste Zusammenkunft "so substanziell wie möglich" zu gestalten.
+++ 21:12 Operation "Fischfutter": OpenAI blockiert ChatGPT-Konten, die russischen Propagandisten nahestehen +++
OpenAI hat ChatGPT-Konten blockiert, die mit dem russischen Propagandanetzwerk "Rybar" (russisch für Fischer) in Verbindung stehen. Wie das US-amerikanische Software-Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, wurden die Accounts im Rahmen der Operation "Fischfutter" lahmgelegt. Demnach nutzte das Netzwerk ChatGPT, um im Namen von "Rybar" Beiträge und Kommentare für soziale Medien zu erstellen. Dazu seien auch Konten verwendet worden, die scheinbar keinen Bezug zum Netzwerk hatten und als Nutzer aus verschiedenen Teilen der Welt dargestellt wurden. "Die Konten dienten offenbar auch als Content-Farm für ein größeres Netzwerk von Konten auf X und Telegram", heißt es in der Mitteilung.
+++ 20:40 Selenskyj: Nächste Friedensgespräche wohl im März in Abu Dhabi +++
Die nächste Runde der von den USA moderierten Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine findet voraussichtlich Anfang März in Abu Dhabi statt. Das sagt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Zuvor hatten sich Vertreter der USA und der Ukraine in Genf über den Wiederaufbau nach dem Krieg beraten.
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