Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 01:07 UN geben zehn Millionen Euro für Iran-Notfallhilfe frei +++

16.04.2026, 00:01 Uhr

Die Vereinten Nationen (UN) stellen Notfallhilfe für die vom Krieg betroffene Bevölkerung im Iran bereit. Er habe umgerechnet gut zehn Millionen Euro aus dem Globalen Notfallfonds der UN zugeteilt, erklärt Nothilfekoordinator Tom Fletcher. Tausende Zivilisten seien getötet, Infrastruktur zerstört und lebenswichtige Dienste unterbrochen worden. "Diese Finanzierung wird unseren Partnern helfen, lebensrettende Hilfe im großen Maßstab zu leisten", sagt er.

+++ 00:29 Fed: Iran-Krieg sorgt für Unsicherheit in US-Wirtschaft +++

Die US-Konjunktur ist zuletzt gewachsen, während die Beschäftigung stabil blieb. Dies geht aus dem Bericht der US-Zentralbank Federal Reserve hervor. In diesem im Fachjargon als "Beige Book" bekannten Dokument heißt es weiter, der Iran-Krieg und der damit verbundene Anstieg der Energiepreise hätten spürbare Auswirkungen auf die Wirtschaft. Der Konflikt sei eine Hauptursache für Unsicherheit, die Personalentscheidungen, Preisgestaltung und Investitionen erschwere. Viele Unternehmen nähmen daher eine abwartende Haltung ein. Der Preisanstieg sei insgesamt moderat geblieben, jedoch habe sich der Kostendruck über den Energiesektor hinaus ausgeweitet.

+++ 23:35 Spahn warnt vor Fluchtbewegung aus Iran +++

Angesichts einer drohenden weiteren Eskalation im Nahen Osten warnt Unionsfraktionschef Jens Spahn vor neuerlichen Fluchtbewegungen aus der Region. "Ich werbe dafür, dass wir in Europa verschiedene Szenarien durchspielen", sagt Spahn T-Online mit Blick auf den Krieg im Iran. "Was ist, wenn sich nach dem Fall des Regimes die Revolutionsgardisten aus dem Iran aufmachen würden? Da muss klar sein: Ihr werdet nicht nach Europa gelassen." Für diesen Fall müssten unter anderem Drittstaatenabkommen vorangetrieben werden. "Und es ist ja nicht nur der Iran, es ist auch der Libanon", so Spahn. "Wir müssen uns fragen: Was können wir tun, damit es zu irregulären Migrationsbewegungen nach Europa gar nicht erst kommt. Noch so eine Welle wie 2015 hält Deutschland nicht aus, politisch nicht und faktisch nicht."

+++ 22:15 Netanjahu: USA und Israel verfolgen beim Iran "identische Ziele" +++

Israel und die USA verfolgen gegenüber dem Iran aus Sicht des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dieselben Ziele. "Unsere amerikanischen Freunde halten uns permanent über ihre Kontakte zum Iran auf dem Laufenden", sagt Netanjahu. "Die Ziele der Vereinigten Staaten und unsere eigenen sind identisch." "Wir wollen, dass angereichertes Material aus dem Iran entfernt wird; wir wollen die Beseitigung der Anreicherungsfähigkeit innerhalb des Iran; und natürlich wollen wir die Öffnung der Meerenge (von Hormus) sehen".

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