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Sorge um Atomanlagen im Iran Ex-Armeechef warnt vor Spionage-Eidechsen

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picture alliance / dpa

Der Iran fühlt sich von westlichen Geheimdiensten bedroht: Insbesondere das iranische Atomprogramm treibt den Westen um. Spione des Auslands sollen einem früheren Armeechef zufolge sogar Eidechsen zum Aufspüren von Strahlung einsetzen.

Im Iran stehen ausländische Journalisten, Wissenschaftler und Geschäftsleute schon lange unter Spionageverdacht - doch nun hat der frühere Armeechef des Landes eine neue Gefahr ausgemacht: Der Westen habe in der Vergangenheit Eidechsen und Chamäleons eingesetzt, die "atomare Wellen anziehen" könnten, behauptete Hassan Firusabadi gegenüber der Nachrichtenagentur Ilna. Mit dieser besonderen Eigenschaft hätten die vierbeinigen Kundschafter die Atomanlage des Landes ausforschen können.

Vor einigen Jahren seien bei Verdächtigen Eidechsen, Chamäleons und andere Wüstenreptilien gefunden worden, berichtete der Berater von Irans geistlichem Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. Dabei habe sich erwiesen, dass die Haut der Tiere "atomare Wellen anziehen" konnte. Die strahlungsempfindlichen Tiere hätten daher als "atomare Spione" den Ort von Uranminen und anderen Atomanlagen ausfindig machen können, warnte der Ex-General.

Der Westen habe schon oft Touristen, Wissenschaftler oder Umweltschützer zur Spionage eingesetzt, sagte Firusabadi. Er war zuvor zum Tod des iranisch-kanadischen Umweltschützers Kavous Seyed Emami befragt worden, der sich laut den Behörden vergangene Woche in Haft das Leben nahm. Die Justiz verdächtigt ihn der Spionage. Seine Familie und Kollegen glauben nicht an einen Suizid und fordern eine Untersuchung.

Quelle: n-tv.de, shu/AFP

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