Politik

Forsa: Merkel kann in der Krise punkten FDP ist weg vom Fenster

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Rösler lässt sich auf dem Bundesparteitag mit Helfern fotografieren.

(Foto: dapd)

"Die FDP gerät in Gefahr, als überflüssig zu gelten". Das sagt Forsa-Chef Güllner. Im Gegensatz zur CDU, die sich dank Merkel immer wieder neu erfinde, halte die FDP an der Idee der Steuersenkung fest. Das tut die 2-Prozent-Partei selbst dann noch, wenn fast 60 Prozent der FDP-Sympathisanten Steuersenkungen derzeit für unsinnig halten.

CDU und CSU können in der Krise punkten. Zum dritten Mal in Folge gewinnt die Union im Wahltrend von "Stern" und RTL einen Punkt hinzu und erreicht mit 34 Prozent ihren besten Wert seit acht Monaten. Die FDP verliert dagegen einen Punkt und stürzt auf ein Rekordtief von 2 Prozent. Bislang hatte die FDP in dem Wahltrend nur einmal, Ende September 2011, derart tief gelegen.

"Die Partei gerät in Gefahr, als überflüssig zu gelten", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem "Stern". Dass die Liberalen derart abstürzten, obwohl sie mit den Steuerbeschlüssen ihr Lieblingsthema durchgesetzt hätten, sei damit zu erklären, dass sogar fast 60 Prozent der FDP-Sympathisanten Steuersenkungen derzeit für unsinnig hielten. Die Forsa-Umfrage fand noch vor dem FDP-Bundesparteitag am Wochenende statt.

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Merkel findet in der Euro-Krise ihre Rolle.

(Foto: dpa)

Die Union hat ihre Zugewinne nach Einschätzung des Forsa-Chefs vor allem Kanzlerin Angela Merkel zu verdanken. "Viele Menschen haben den Eindruck, dass sie in der Eurokrise ihren Kurs und ihre Rolle gefunden hat. Dass sie weiß, was sie will, und für Lösungen kämpft", sagte Güllner dem "Stern".

Die SPD sinkt im aktuellen Wahltrend im Vergleich zur Vorwoche um 2 Punkte auf 26 Prozent. Die Grünen verharren unverändert bei 15 Prozent. Damit hätten SPD und Grüne immer noch einen Vorsprung von 5 Punkten vor Union und FDP, könnten jedoch allein keine Regierung bilden. Jeweils 9 Prozent würden sich der Umfrage zufolge für die Linke und die Piratenpartei entscheiden.

Quelle: ntv.de, dpa

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