Politik

Interview zu Atlantiktrip Greta bereit für zwei Wochen Übelkeit

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Thunberg will es unbedingt auf dem Seeweg nach Amerika schaffen.

(Foto: dpa)

Greta Thunberg bricht morgen zu einer rund zweiwöchigen Reise über den Atlantik auf. Der Trip mit einem Segelboot dürfte angesichts unruhigen Wetters herausfordernd werden. Die 16-Jährige schreckt das nach eigener Auskunft nicht ab.

Vor Beginn ihrer zweiwöchigen Atlantiküberquerung lässt Umweltaktivistin Greta Thunberg keine Zweifel an ihrer Leidensfähigkeit. "Dann werde ich mich eben zwei Wochen lang übergeben", sagte Thunberg dem "Stern" in einem Interview. "Solange es nicht schlimmer wird als das, werde ich es schon aushalten. Es sind eben auch nur zwei Wochen, und an Bord gibt es Medizin gegen Seekrankheit."

Hintergrund ist die selbst für gestandene Segler herausfordernde Wetterlage während der Reise. Thunberg und ihr Vater werden von Profi-Segler Boris Herrmann und dem Prinzen von Monaco, Pierre Casiraghi, übers voraussichtlich unruhige Meer begleitet. "Der Nordatlantik ist rau, wir haben im Zweifel große, unangenehme Wellen", sagte Herrmann dem "Hamburger Abendblatt" vor der viel beachteten Reise, die ab dem morgigen Mittwoch von Plymouth nach New York führen soll: "Selbst ich werde hin und wieder seekrank."

Im "Stern"-Gespräch erteilte die 16-Jährige einem möglichen Gespräch mit US-Präsident Donald Trump eine erneute Absage. "Was soll ich ihm sagen, was er nicht schon von anderen gehört hat. Er hört ihnen offensichtlich nicht zu. Warum sollte er also mir zuhören?" Selbst wenn sie eine Einladung des Trump-Teams erreichte - "Ich würde Nein sagen."

Thunberg will in den USA zwei Klimakonferenzen der UN in New York City und Santiago de Chile besuchen. Auf die Schwedin geht die Bewegung Fridays for Future zurück. Jeden Freitag demonstrieren unter diesem Motto junge Menschen in vielen Ländern gegen ausbleibende Klimaschutzmaßnahmen.

Quelle: n-tv.de, shu mit SID

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