Politik

Trotz Abhörskandals James Murdoch bleibt BSkyB-Boss

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James Murdoch bleibt unbeschadet.

(Foto: REUTERS)

James Murdoch, der im Abhörskandal ebenfalls stark unter Druck geratene Sohn von Medienmogul Rupert Murdoch, darf an der Spitze des britischen Bezahlsenders BSkyB weiter arbeiten. Er soll vor dem Ausschuss des britischen Parlaments falsche Aussagen gemacht haben.

Ungeachtet des Abhörskandals um die inzwischen eingestellte britische Boulevardzeitung "News of the World" bleibt James Murdoch Verwaltungsratsvorsitzender des britischen Bezahlsenders BSkyB. Das teilte das Unternehmen mit. Dem Medienkonzern News Corporation gehören rund 39 Prozent von BSkyB. James' Vater Rupert Murdoch ist der Konzernbesitzer.

Ursprünglich hatte News Corp den Satellitensender vollständig übernehmen wollen, angesichts der öffentlichen Empörung über die Abhöraffäre bei "News of the World" und des wachsenden politischen Drucks zog der Konzern sein Übernahmeangebot dann aber zurück.

James Murdoch leitet auch die britische Zeitungsgruppe News International, die zum Medienimperium Rupert Murdochs gehört. Auch der Sohn des Medienmoguls steht in der Abhöraffäre in der Kritik und soll vor einem Ausschuss des britischen Parlaments falsche Angaben gemacht haben.

Quelle: n-tv.de, AFP

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