Politik

Die mächtigsten Frauen der Welt Merkel wieder auf Platz eins

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So sieht Macht aus.

(Foto: AP)

Diesen Platz macht ihr niemand streitig: Angela Merkel ist die mächtigste Frau der Welt. Kunststück - bereits auf Platz 3 bis 5 der aktuellen "Forbes"-Liste finden sich zwei hauptberufliche Ehefrauen und eine Ex-Politikerin.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt die mächtigste Frau der Welt - zumindest für das Wirtschaftsmagazin "Forbes". Die New Yorker setzten die Deutsche für ihre Liste wieder auf Platz 1 der "100 mächtigsten Frauen der Erde" - zum dritten Mal in Folge.

Die 58-Jährige ist Dauergast in der jährlichen Rangfolge. Seit sie 2006 das erste Mal dabei war, gleich auf Platz 1, hatte sie sich nur einmal, 2010, mit Platz 4 begnügen müssen. Damals war die amerikanische First Lady Michelle Obama die Nummer 1. Die anderen Male konnte Merkel niemand die Spitze streitig machen - in sieben von acht Jahren.

Woran das liegt, dokumentiert die Liste Jahr für Jahr selbst: Frauen sind deutlich seltener in machtvollen Positionen zu finden als Männer. Auf Platz 2 folgt aktuell Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff, danach zwei hauptberufliche Ehefrauen: Wohltäterin Melinda Gates und Präsidentengattin Michelle Obama. Mit der früheren US-Außenministerin Hillary Clinton steht eine Ex-Politikerin auf Platz 5.

Auf Platz 6: Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg, gefolgt von Währungsfonds-Chefin Christine Lagarde und US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano. Auf Platz 9 ist eine Inderin mit italienischen Wurzeln, Kongresspartei-Chefin Sonia Gandhi, auf Platz 10 eine Amerikanerin mit indischen Wurzeln, Pepsi-Chefin Indra Nooyi. "New York Times"-Chefredakteurin Jill Abramson, vor einem Jahr noch auf der 5, fehlt in diesem Jahr.

Die Liste gibt es seit 2004 und in jedem Jahr waren mindestens die Hälfte Amerikanerinnen. Hillary Clinton, Michelle Obama und Irene Rosenfeld (Kraft Foods) gehören zu den Stammgästen. Außer Merkel waren bisher - auf den hinteren Plätzen - nur drei Europäerinnen dabei: Politikerin Julia Timoschenko aus der Ukraine und die Französinnen Anne Lauvergeon (Suez, Total) und IWF-Chefin Lagarde.

Quelle: n-tv.de, hvo/dpa