Politik

Zwölf Millionen Menschen vom Hunger bedrohtOstafrika braucht Hilfe

28.07.2011, 09:55 Uhr
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Farhiya Abdulkadir ist fünf Jahre alt. Der somalische Junge leidet an Unterernährung und wird in einem Hospital in Mogadischu behandelt. (Foto: AP)

Die schwerste Dürre seit 60 Jahren führt in mehreren Ländern Ostafrikas zu einer verheerenden Hungerkatastrophe. Vor allem Somalia ist betroffen. Wegen massiver Ernteausfälle am Horn von Afrika erklären die UN zwei Regionen in dem von Anarchie und Gewalt geplagten Land zu Hungergebieten.

Die schwerste Dürre seit 60 Jahren führt in mehreren Ländern Ostafrikas zu einer verheerenden Hungerkatastrophe. Vor allem Somalia ist betroffen. Dort erschweren Restriktionen der islamistischen Shebab-Milizen die Versorgung der Hungernden. Wegen massiver Ernteausfälle am Horn von Afrika erklären die UN zwei Regionen in dem von Anarchie und Gewalt geplagten Land zu Hungergebieten.

Tausende Menschen fliehen täglich aus Somalia und versuchen, in einem der Flüchtlingslager in Äthiopien oder Kenia unterzukommen. Doch die Camps sind lange überfüllt, die Zustände dort sind verheerend.

Insgesamt sind mindestens zwölf Millionen Menschen von der Krise betroffen. 3,7 Millionen Menschen sind akut vom Hungertod bedroht. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF sind in Somalia, Äthiopien, Kenia, Uganda und Dschibuti bereits mehr als 2,3 Millionen Kinder akut unterernährt.

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