Politik

Stichwahl notwendig Rumäniens Präsident liegt vorn

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Laut Prognosen gewinnt Klaus Iohannis die Wahl zum Präsidenten von Rumänien.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mit fast 40 Prozent der Stimmen gewinnt laut Prognose Amtsinhaber Klaus Iohannis die Präsidentschaftswahl in Rumänien. Weil das aber nicht die absolute Mehrheit ist, muss er sich nun einer Stichwahl stellen. Seine Konkurrentin ist kein unbeschriebenes Blatt.

Die Präsidentenwahl in Rumänien hat Amtsinhaber Klaus Iohannis laut Prognosen mit klarem Vorsprung gewonnen. Der 60-Jährige kam demnach auf 39 Prozent der Stimmen. Er verfehlte aber die für einen Sieg in der ersten Runde notwendige absolute Mehrheit und muss in zwei Wochen in einer Stichwahl gegen den Zweitplatzierten antreten.

Sollten sich die Prognosen aufgrund von Nachwahlbefragungen bestätigen, würde die Sozialdemokratin Viorica Dancila in der Stichwahl gegen Iohannis antreten. Sie kann demnach mit 22,5 Prozent rechnen.

Dancila war von Januar 2018 bis vor einer Woche Ministerpräsidentin Rumäniens und war per Misstrauensvotum im Parlament gestürzt worden. Ihr Nachfolger wurde Ludovic Orban, Vorsitzender der bürgerlichen Partei PNL, die den parteilosen Iohannis unterstützt.

Die Wählerbefragungen führten die Meinungsforschungsinstitute Curs und Avantgarde durch, wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax meldete. Mit belastbaren Ergebnissen aufgrund der Auszählung von Stimmzetteln wurde am Montag gerechnet.

Quelle: n-tv.de, joh/dpa

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