Politik

RTL/ntv-Trendbarometer SPD und Scholz verlieren, Union wieder vorn

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Bei der Kanzlerpräferenz verliert Olaf Scholz einen Punkt, liegt aber immer noch deutlich vor Friedrich Merz.

(Foto: IMAGO/Metodi Popow)

Sowohl die SPD als auch Bundeskanzler Scholz geben im Trendbarometer je einen Punkt ab. In der Kanzlerfrage bleibt der Amtsinhaber dennoch deutlich vor CDU-Chef Merz, bei den Parteien ist die Union in dieser Woche allerdings wieder stärker als die SPD.

Nach ihrem Hoch Anfang April verliert die SPD im Trendbarometer von RTL und ntv erneut leicht. Im Vergleich zur Vorwoche fallen die Sozialdemokraten um einen Prozentpunkt zurück. Die FDP legt um einen Punkt zu, alle anderen Parteien bleiben unverändert. Damit liegt die SPD nun nicht mehr gleichauf mit der Union, sondern einen Punkt hinter ihr.

Wäre jetzt Bundestagswahl, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 25 Prozent (Bundestagswahl 2021: 24,1 Prozent), SPD 24 Prozent (25,7 Prozent), Grüne 20 Prozent (14,8 Prozent), FDP 9 Prozent (11,5 Prozent), AfD 9 Prozent (10,3 Prozent), Linke 4 Prozent (4,9 Prozent). Für sonstige Parteien würden sich 9 Prozent der Wählerinnen und Wähler entscheiden (8,7 Prozent). Der Anteil der Nichtwählerinnen und Nichtwähler sowie der Unentschlossenen liegt bei 25 Prozent und damit über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl (23,4 Prozent).

Bei der Kanzlerpräferenz verliert Amtsinhaber Olaf Scholz wie seine Partei einen Punkt und kommt aktuell auf 42 Prozent. Für CDU-Chef Friedrich Merz würden sich unverändert 18 Prozent entscheiden, wenn der Kanzler statt vom Bundestag direkt von den der Wahlberechtigten gewählt würde.

Von den SPD-Anhängern würden sich 83 Prozent für Scholz, von den Anhängern der CDU/CSU nur 48 Prozent für Merz entscheiden. 15 Prozent (- 3 Prozentpunkte) trauen der SPD zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden. 14 Prozent (+1 Prozentpunkt) aller Wahlberechtigten trauen den Grünen, 7 Prozent der CDU/CSU, 3 Prozent der FDP und 4 Prozent den sonstigen Parteien politische Kompetenz zu. 57 Prozent trauen keiner Partei die Lösung der Probleme in Deutschland zu.

Quelle: ntv.de, hvo

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