Politik

Entwicklung in Birma ankurbeln Suu Kyi will Hilfe von Firmen

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Die erste Auslandsreise Aung San Suu Kyi führte die Politikerin nach Thailand zu einem Asiatischen Wirtschaftsforum.

(Foto: dpa)

Birma öffnet sich für Investitionen aus dem Ausland. Die Politikerin Aung San Suu Kyi will, dass die Unternehmen sich auch für die Entwicklung des Landes einsetzen. Außerdem hat sie Pläne für eine Deregulierung der Wirtschaft.

Birmas Friedensnobelpreisträgerin Erfüllt sie die Erwartungen? will Investitionszusagen in ihrer Heimat an Bedingungen zur Verbesserung der Infrastruktur knüpfen. Verträge könnten etwa vorsehen, dass Investoren die Straßen in der Umgebung ihres Investitionsvorhabens erneuern, sagte Suu Kyi am Rande des Weltwirtschafsforums (WEF) zu Ostasien in Bangkok. Sie rief Investoren und Entwicklungsgeldgeber zu Transparenz auf, um sicherzustellen, dass Projekte nicht nur einigen Wenigen zu Gute kommen.

Birma dürfe kein "Schlachtfeld" werden, auf dem die USA und China um Einfluss buhlen, warnte Suu Kyi. Ihre Heimat sei auf gute Beziehung zu dem Nachbarland China angewiesen, wolle sich aber gleichzeitig für andere öffnen, denen das Wohl des Landes am Herzen liege.

Suu Kyi will sich im Parlament in erster Linie für die Beseitigung von Entwicklungshürden einsetzen. Sie kritisierte etwa das Lizenzsystem, das den Verkauf von Mobiltelefonen reguliert. So etwas behindere nur die wirtschaftliche Entwicklung.

Suu Kyi (66) stand in der einstigen Militärdiktatur 15 Jahre unter Hausarrest. Sie kam im November 2010 frei. Die Junta etablierte 2011 eine auf dem Papier zivile Regierung. Suu Kyi gewann am 1. April dieses Jahres bei Nachwahlen einen Sitz im Parlament. Ihre Partei, die Nationalliga für Demokratie (NLD), hat allerdings bisher nur 37 von 440 Sitzen im Unterhaus.

Quelle: n-tv.de, dpa

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