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Vergnügungsraum im Weißen Haus Trump installiert neuen Golfsimulator

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Donald Trump schlägt 2011 auf seinem Luxus-Golfplatz im schottischen Aberdeen ab.

(Foto: picture alliance / Danny Lawson/)

Donald Trump ist nach eigenen Angaben ein hervorragender Golfer. Große Teile seiner Freizeit verbringt er deshalb auf Golfplätzen. Einem Bericht zufolge kann er ab sofort aber auch virtuell im Weißen Haus aufs Grün gehen.

US-Präsident Donald Trump hat sich im Weißen Haus einen neuen Golfsimulator einbauen lassen. Die "Washington Post" berichtet, die Anlage fülle einen ganzen Raum aus. Trump könne damit virtuell auf Golfplätzen in aller Welt spielen. Bei Anlagen dieser Art schlägt der Spieler den Golfball in Richtung einer großen Leinwand, auf der Bilder des jeweiligen Golfplatzes zu sehen sind.

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Die Anlage ersetzt dem Bericht zufolge einen Simulator, den Trumps Vorgänger Barack Obama hatte einbauen lassen. Die Kosten von 50.000 Dollar soll Trump aus eigener Tasche übernommen haben.

Präsident Trump verbringt große Teile seiner Freizeit auf Golfplätzen und gilt nach eigenen Angaben als hervorragender Golfspieler. Nach eigenen Angaben hat er ein Handicap von 3. Experten streiten allerdings darüber, ob dies geschönt sein könnte, weil Trump damit zumindest auf dem Papier besser wäre als etwa der frühere Weltklasse-Golfer Jack Nicklaus. Er ist laut "USA Today" mit einem Handicap von 3,9 gelistet. Barack Obama hatte ein Handicap von 17, als er ins Weiße Haus einzog. Im Amt hat er es laut CNN auf 13 verbessert.

Für jeden Golfkurs existiert eine Vorgabe, mit welcher Anzahl an Schlägen Profispieler alle 18 Löcher absolvieren sollten. Das Handicap gibt an, wie viele Schläge ein Spieler über oder unter dieser Vorgabe liegt. Sollte Trumps Handicap stimmen, wäre er besser als viele Profigolfer.

Trump war zuletzt in die Kritik geraten, als sein Terminkalender öffentlich wurde. Daraus ging hervor, dass sein Arbeitstag häufig erst gegen 11 Uhr beginnt und nur sechs Stunden dauert. Stattdessen listet der Kalender sehr viel "Executive Time". Dabei handelt es sich um Zeit, die Trump in seinen Privaträumen verbringt ohne durchstrukturierte Abläufe und Termine. Das Weiße Haus sagt, Trump arbeite auch in dieser Zeit. Gegner mutmaßen, dass er stattdessen vor allem fernsieht, twittert und Golf spielt.

Quelle: n-tv.de, chr/dpa

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