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Deeskalation in Kaschmirkrise? Trump spricht mit Modi und Khan

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Trump fordert die beiden Konfliktparteien auf, miteinander zu reden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Kaschmirregion ist seit rund zwei Wochen wieder Zankapfel zwischen Indien und Pakistan. Der Grund: Indien will das Gebiet stärker integrieren, der Teilautonomiestatus wurde aberkannt. Das erzürnt Pakistan - und ruft US-Präsident Trump auf den Plan.

US-Präsident Donald Trump hat in Telefonaten mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi und dem pakistanischen Premierminister Imran Khan den Abbau von Spannungen in der Kaschmirkrise gefordert. Der Präsident habe in den Gesprächen die Bedeutung des Friedens in der Region betont, teilte das Weiße Haus mit.

Er habe nochmals bekräftigt, jedwede Eskalation der Lage zu vermeiden und die Rhetorik zu mäßigen. Trump hatte vergangene Woche bereits Khan aufgefordert, den Dialog mit Indien zu suchen.

Indiens Regierung hatte ihrem mehrheitlich muslimischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir vor zwei Wochen den Teilautonomiestatus entzogen und damit die jüngste Eskalation in der Dauerfehde mit Nachbarland Pakistan ausgelöst. Modi will die Himalaya-Region stärker in das mehrheitlich hinduistische Indien integrieren.

Bisher hatte die Region unter anderem eine eigene Verfassung und weitgehende politische Kompetenzen. Viele Kaschmirer sind gegen die Neuregelung. Aus Sorge vor Protesten hatte die Regierung mehrere Zehntausend Soldaten in die Grenzregion zu Pakistan geschickt.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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