Politik

Präsidenten-Leibarzt zufrieden Trumps Therapie schlägt "extrem gut" an

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Fühlt sich inzwischen wieder sehr gut: Donald Trump.

(Foto: picture alliance/dpa)

US-Präsident Trump ist mit dem Coronavirus infiziert. Seit mehreren Tagen wird er umfangreich therapiert. Und die Behandlung zeigt Wirkung, wie sein Leibarzt behauptet. Allerdings sinkt einer Umfrage zufolge das Vertrauen in Trumps Krisenmanagement.

US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben seines Leibarztes die Behandlung seiner Corona-Erkrankung abgeschlossen. Trump könne ab Samstag wieder Termine in der Öffentlichkeit wahrnehmen, erklärte Sean Conley in einem vom Präsidialamt veröffentlichten Memo. Demnach sprach Trump auf die Therapie "extrem gut" an. Seit seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus ins Weiße Haus sei sein Zustand stabil geblieben.

Trump hatte vergangenen Freitag die Öffentlichkeit darüber informiert, dass er positiv auf das Virus getestet worden sei. Nach drei Nächten im Krankenhaus war er am 5. Oktober ins Weiße Haus zurückgekehrt.

Vertrauen in Trumps Corona-Krisenmanagement sinkt

Indes verlieren die Amerikaner immer mehr das Vertrauen in das Corona-Krisenmanagement von US-Präsident Trump. Einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zufolge befürworten lediglich noch 37 Prozent der Befragten Trumps Umgang mit der Pandemie.

59 Prozent lehnen seinen Kurs dagegen ab. Mit 22 Prozentpunkten war der Abstand zwischen den beiden Werten noch nie so groß seit Beginn der Erhebung Anfang März. Vor einer Woche, also bevor bekannt wurde, dass Trump sich mit dem Virus infiziert hatte, Betrug die Differenz noch elf Prozentpunkte.

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Die Corona-Pandemie ist das bestimmende Thema der Präsidentenwahl, die am 3. November angesetzt ist. Die Umfrage wurde online erstellt. Das Glaubwürdigkeitsintervall beträgt +/- drei Prozentpunkte.

Quelle: ntv.de, bad/rts