Politik

Bewegung im Kaschmir-Konflikt USA bieten sich als Vermittler an

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Der eskalierende Kaschmir-Konflikt zwischen Indien und Pakistan ruft nun auch die USA auf den Plan.

(Foto: picture alliance/dpa)

Seit mehr als 70 Jahren schwelt der Kaschmir-Konflikt, bricht sich die Gewalt immer wieder Bahn. Da Indien und Pakistan Atommächte sind, ist die aktuelle Krise hochbrisant. Das ruft US-Präsident Trump auf den Plan - als Friedensstifter.

US-Präsident Donald Trump hat seine Vermittlungsdienste im Kaschmir-Konflikt zwischen Indien und Pakistan angeboten. "Ich werde mein Bestes geben, um zu vermitteln", sagte Trump. Er wolle den Konflikt der beiden Atommächte um die Kaschmir-Region bei einem Treffen mit dem indischen Regierungschef Narendra Modi am kommenden Wochenende am Rande des G7-Gipfels im französischen Biarritz ansprechen.

Trump bezeichnete die Situation in der Kaschmir-Region als "explosiv" und "sehr kompliziert". Der US-Präsident hatte in den vergangenen Tagen mit Modi und dem pakistanischen Premierminister Imran Khan telefoniert. Dabei habe er beide Seiten aufgerufen, die "Spannungen in Kaschmir" abzubauen, schrieb Trump am Montag auf Twitter.

Die Spannungen zwischen Indien und Pakistan um Kaschmir hatten sich zuletzt wieder verschärft. Neu Delhi strich vor rund zwei Wochen den in der indischen Verfassung festgelegten Sonderstatus mit Autonomierechten für den indischen Teil Kaschmirs und verhängte eine Ausgangssperre in der Region. In Pakistan sorgte dies für scharfe Kritik. Am Wochenende lieferten sich indische und pakistanische Soldaten an der Grenzlinie beider Länder in Kaschmir schwere Gefechte.

Kaschmir ist seit der Unabhängigkeit Britisch-Indiens und einem Krieg zwischen Indien und Pakistan 1947 geteilt. Die Region im Himalaya wird aber bis heute sowohl von Indien als auch von Pakistan in Gänze beansprucht.

Quelle: n-tv.de, bad/AFP

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