Politik

Staatschef infiziert Uribe an Schweinegrippe erkrankt

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Kolumbiens Präsident Uribe arbeitet trotz einer Schweinegrippe-Infektion weiter.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe ist an der Schweinegrippe erkrankt. Kurz nach seiner Teilnahme am Südamerika-Gipfel UNASUR in Argentinien habe er über Kopfschmerzen geklagt und Fieber bekommen, hieß es. Alle Teilnehmer des Treffens seien "auf diplomatischen Kanälen" von der Erkrankung Uribes in Kenntnis gesetzt worden, teilte das Präsidentenamt in der Hauptstadt Bogotá mit.

Sie seien aufgefordert worden, auf etwaige Symptome der Krankheit zu achten. Eine Reaktion der möglicherweise auf dem Gipfel infizierten anderen Staatschefs, darunter auch Uribes Widersacher, der venezolanische Präsident Hugo Chávez, wurden zunächst nicht bekannt.

Uribe habe aber gut auf die medikamentöse Behandlung angesprochen und übe die Amtsgeschäfte weiter aus, versicherte sein Pressesprecher César Mauricio Velásquez. Uribe ist nach Costa Ricas Präsidenten Óscar Arias bereits der zweite lateinamerikanische Staatschef, der an der Schweinegrippe erkrankt ist. In Kolumbien sind bisher offiziell 621 Fälle von Schweinegrippe und 29 Todesfälle registriert worden.

Quelle: ntv.de, dpa

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