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WLAN zu langsam? Schnelleres Internet zuhause: So klappt's

In vielen Haushalten ist das Internet deutlich zu langsam.

In vielen Haushalten ist das Internet deutlich zu langsam.

(Foto: iStockphoto)

Der Video-Call hängt ständig, Internetseiten laden ewig und Serien-Streaming ist eine Katastrophe? Laut Bundesnetzagentur surft fast jeder vierte Nutzer nicht einmal halb so schnell wie vertraglich mit dem Internet-Anbieter vereinbart. Aber nicht immer ist der Provider schuld – manchmal hängt das Problem mit dem Router und anderen Geräten zusammen. Was das WLAN ausbremsen kann und wie es wieder in Fahrt kommt.

Ist die Internet-Geschwindigkeit korrekt?

Ob das Internet daheim wirklich so schnell ist wie vertraglich vereinbart, können Kunden auf der Webseite www.breitbandmessung.de checken. "Über die Breitbandmessung stellen wir ein Instrument zur Verfügung, das gewissermaßen der Beweisführung und -sicherung dient und wollen dem Kunden die Möglichkeit bieten, dem Anbieter nachzuweisen, dass der Anschluss nicht das leistet, was versprochen worden ist", erklärt ein Sprecher der Bundesnetzagentur.

Auch über die "Breitbandmessung/Funkloch-App" lässt sich das WLAN schnell testen. Darüber hinaus misst die Anwendung unabhängig von Anbieter, wie hoch die Datenübertragungsrate bei mobilen Geräten wie Smartphone, Tablet & Co. ist. Denn der Studie der Behörde zufolge kommen bei Handy-Tarifen nur 18,6 Prozent der Nutzer auf mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten Höchstgeschwindigkeit.

WLAN-Repeater bringen mehr Speed

Wer in bestimmen Räumen des Hauses nur noch schwachen WLAN-Empfang hat, kann mit einem sogenannten "Repeater" schnell Abhilfe schaffen: Der Router sendet das WLAN-Signal in die Umgebung, der Repeater nimmt es auf und verbreitet es weiter, sodass ein größerer Bereich abgedeckt werden kann. Erhältlich sind die Geräte schon ab 30 Euro.

Vergleichssieger im letzten Check der Stiftung Warentest (09/2018) war der AVM Fritz!WLAN-Repeater 1750E (Note "gut"). Ebenfalls mit "gut" bewertet wurde der TP-Link-Repeater AC2600 RE650, der aktuell deutlich günstiger zu haben ist als das AVM-Modell.

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Powerline-Adapter verteilen das Internet über die Stromleitung

Wie das WLAN kommt auch DLAN ohne das Verlegen von Kabeln aus: Über sogenannte "Powerline-Adapter" werden Daten im Haus drahtlos übertragen – und zwar über die Stromleitung. Zusätzliche Adapter in beliebigen Steckdosen strahlen das Internetsignal dann in die Umgebung aus.

Stiftung Warentest empfiehlt die AVM Fritz Powerline 1260E, die im Test (09/2018) mit der Note "befriedigend" abschnitt.

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Welche Router zu empfehlen sind

Ab und zu tut dem Heimnetz ein neuer Router gut. Aber welcher? Die Auswahl beim Elektronikhändler und im Internet ist riesig. Auch hier bietet die Stiftung Warentest Orientierung. Router haben die Test-Experten zuletzt im März 2020 unter die Lupe genommen.

Die drei besten DSL-Router im Test waren:

  • AVM FritzBox 7590 (Note "sehr gut"),
  • die AVM FritzBox 7530 (Note "gut")
  • und der TP-Link Archer VR2800v (ebenfalls Note "gut).
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Soforthilfe-Tipps für besseres WLAN

Position des Routers verändern
Für ein optimales Signal muss der Router möglichst frei stehen, ohne Hindernisse oder dicke Wände, die das Signal stören könnten. Ein Positionswechsel kann deshalb sinnvoll sein. Manchmal hilft es schon, den Router an die Wand zu hängen statt ihn hinzustellen.

Das richtige Funkband auswählen
Bei aktuellen Routern lässt sich der Frequenzbereich des Funknetzes einstellen. Für große Wohnungen und Häuser ist der Frequenzbereich 2,4 Gigahertz vorteilhaft, denn die Funkwellen reichen weiter als bei der 5-Gigahertz-Einstellung.

Funknetz entlasten
Große Geräte wie Fernseher oder Computer, die nah am Router stehen, sollten per Kabel verbunden werden. Das entlastet das Funknetz und die Datenübertragung funktioniert via Kabel ohnehin schneller.

Störsignale ausblenden
In großen Häusern mit mehreren Wohnungen kann das Signal durch das WLAN der Nachbarn gestört werden. Eine Änderung im Einstellungsmenü des Routers kann etwas bewirken: Für die Suche freier Funkkanäle sollte "automatisch" ausgewählt sein. Dann nutzt der Router den Kanal mit den geringsten Störungen.

Geräte updaten
Falls möglich, sollte in den Einstellungen die Option automatische Updates für die verwendeten Router und Repeater freigegeben werden. Nur so ist sichergestellt, dass die aktuellste Software installiert ist, was wiederum das Risiko von Störungen senkt.

Quelle: ntv.de

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