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Baden-WürttembergErmittlungen nach Tod einer Siebenjährigen beendet - Unglück

26.02.2026, 12:48 Uhr
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Das Unglück in einem Narrenverein hat viele Menschen erschüttert. Was die Staatsanwaltschaft Wochen nach dem Tod eines siebenjährigen Mädchens sagt.

Sulz am Neckar (dpa/lsw) - Die Ermittlungen zum Tod eines sieben Jahre alten Mädchens in einem Narrenverein in Sulz am Neckar (Landkreis Rottweil) sind abgeschlossen. Das Ergebnis laut Staatsanwaltschaft Rottweil: Ein Fremdverschulden liegt nicht vor. Wie aus einem Gutachten hervorgeht, war die selbstgebaute Holztheke, die bei dem Unglück umgestürzt war, grundsätzlich standsicher und für ihren üblichen Gebrauch geeignet. Hinweise auf Mängel oder frühere Probleme gab es keine.

"Die Theke war für den bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht per se ungeeignet. Probleme mit der Standfestigkeit der Theke, die für Außenstehende beim Herantreten einen massiven Eindruck machte, waren in all den Jahren der bisherigen Nutzung nicht bekanntgeworden", heißt es in einer Mitteilung der Anklagebehörde und der Polizei. Die Staatsanwaltschaft sehe keine strafrechtliche Verantwortlichkeit, da der tragische Unfall nicht vorhersehbar gewesen sei.

Tragischer Tod einer Siebenjährigen

Am 28. Januar 2026 war ein siebenjähriges Mädchen während eines Selbstverteidigungskurses im Dachgeschoss des Fastnachtsvereins im Ortsteil Bergfelden tödlich verletzt worden, nachdem die Theke auf sie gestürzt war.

An dem Kurs nahmen acht Kinder im Alter von sieben bis neun Jahren teil. In dem Raum, in welchem der Kurs stattfand, befand sich laut Staatsanwaltschaft seit vielen Jahren die hölzerne, selbstgebaute Theke, die im Rahmen von Veranstaltungen regelmäßig als Theke beziehungsweise Bar genutzt wurde und als eine Art Raumteiler diente.

"Während einer Trinkpause sprang das tödlich verletzte Kind an die Theke und hängte sich an die überstehende Deckplatte, wodurch die Theke kippte und auf das Kind stürzte", heißt es in der Mitteilung weiter.

Vor dem Vereinsheim wurden nach dem tödlichen Unglück Blumen und Kerzen niedergelegt.

Quelle: dpa

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