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Baden-WürttembergHagel will härter gegen Drogen und Graffiti vorgehen

03.03.2026, 00:31 Uhr
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(Foto: Michael Kappeler/dpa)

CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel will die Straßen sicherer machen und null Toleranz gegen Graffiti, Vandalismus und Drogenkonsum durchsetzen. Er setzt auch auf mehr Videoüberwachung.

Berlin (dpa/lsw) - Wenige Tage vor der Landtagswahl hat CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel eine Verschärfung im Kampf gegen Drogenkonsum und Vandalismus gefordert. Im Falle eines Wahlsiegs werde er härter durchgreifen und Baden-Württemberg sicherer machen, kündigte der 37-Jährige in der "Bild" (Dienstag) an.

Hagel sagte, niemand dürfe mehr "zittern, wenn unsere Leute abends durch die City gehen". Kommunen sollten mit Hilfe von KI-gestützter Videoüberwachung Brennpunkte besser kontrollieren können. Auch wolle er für öffentliches Graffiti und Vandalismus höhere Bußgelder einführen und Schmierereien innerhalb weniger Tage entfernen lassen, sagte Hagel.

Öffentlicher Drogenkonsum sollte Hagel zufolge ebenfalls strenger sanktioniert werden. "Unsere Straßen gehören den anständigen Bürgern, nicht den Chaoten. Pöbler und Gefährder müssen raus aus unseren Parks", sagte der CDU-Landesvorsitzende der "Bild".

Wahl in Baden-Württemberg am Sonntag

In Baden-Württemberg wird am 8. März ein neuer Landtag gewählt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) tritt nicht wieder an - er regiert bislang mit einer grün-schwarzen Koalition. Die CDU liegt in jüngsten Umfragen knapp vor den Grünen mit ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir.

Quelle: dpa

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