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Baden-Württemberg Shisha-Bars verstoßen dutzendfach gegen Corona-Regeln

Thomas Strobl sitzt bei einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Stuttgart (dpa/lsw) - Immer wieder muss die Polizei zu Shisha-Bars ausrücken, die gegen die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus verstoßen. Landesweit gab es seit Inkrafttreten der Corona-Verordnung bislang 60 Einsätze im Zusammenhang mit Shisha-Bars, berichtete Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Freitag bei einer Sondersitzung des Innenausschusses, die per Videokonferenz übertragen wurde. In 46 Fällen wurde dabei gegen die Corona-Verordnung verstoßen. 29 der Einsätze gingen auf die Eigeninitiative der Polizei zurück, in 31 Fällen führten Hinweise von Bürgern zu den Einsätzen. Die Polizei sei angewiesen auf solche Hinweise, sagte Strobl.

In den vergangenen Werktagen seien rund 500 Verstöße gegen die Verordnung täglich im Land registriert worden. Verstöße gegen die Kontaktregeln seien unsolidarisch und kosteten am Ende des Tages Menschenleben, sagte Strobl.

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