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Baden-WürttembergZwei Sportflugzeuge müssen im Südwesten notlanden

03.05.2026, 14:13 Uhr
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Das schöne Wetter am Wochenende nutzten mehrere Piloten im Südwesten für einen Ausflug mit einem Sportflugzeug. In zwei Fällen kam es dabei aber zu Problemen.

Blumberg/Herdwangen-Schönach (dpa/lsw) - Gleich zwei Sportflugzeuge haben am Wochenende am Rand der Schwäbischen Alb notlanden müssen. Bei Blumberg musste ein Pilot mit seinem Segelflugzeug auf einer Wiese notlanden, weil die Maschine zu niedrig war und den Flugplatz nicht mehr erreichen konnte. Im nicht einmal 80 Kilometer entfernten Herdwangen-Schönach landete laut Polizei der Pilot kurz nach dem Start, als er einen starken Leistungsabfall der Maschine bemerkte.

Bei beiden Notlandungen blieben beide Piloten unverletzt. Lediglich ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro entstand jeweils an den Maschinen der beiden.

Auftrieb bleibt aus

Als ein 51 Jahre alter Pilot von einem einstündigen Rundflug wieder zurück nach Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) flog, schaffte er es nicht mehr die richtige Höhe zu erreichen, um bis zur Landebahn zu segeln. Auch bei einer Extraschleife konnte der Pilot nicht den nötigen Auftrieb bekommen, erklärte ein Polizeisprecher. Er entschloss sich auf einer Wiese unweit des Flugplatzes notzulanden.

Bei der Notlandung prallte das Fluggerät am Nachmittag gegen eine asphaltierte Straße. Durch den Zusammenstoß wurden den Angaben zufolge Rumpf und Höhenleitwerk beschädigt. Die Ermittler beziffern den Schaden auf etwa 30.000 Euro.

Elektroflugzeug bleibt nach rapidem Höhenverlust in Acker stehen

Kurz nach dem Start bemerkte der Pilot eines Elektroflugzeugs nahe der Ortschaft Herdwangen-Schönach (Kreis Sigmaringen) einen plötzlichen Leistungsabfall der Maschine. Der Mann wollte daraufhin Polizeiangaben zufolge am Abend umkehren und zurück nach Pfullendorf fliegen, wo er gestartet war. Doch auch er erreichte den Landeplatz nicht und musste auf einer Wiese notlanden. Zum Zeitpunkt, als der Pilot den Leistungsabfall bemerkte, soll sich das Flugzeug in etwa zehn Metern Höhe befunden haben.

Bei der Landung überfuhr das Fluggerät einen Feldweg und kam in einem angrenzenden Acker zum Stehen, wie die Polizei berichtete. Durch die Landung wurde an der Maschine der Propeller und das Fahrwerk des Flugzeugs beschädigt. Hier gehen die Ermittler von rund 45.000 Euro Schaden aus. Wie es zu dem plötzlichen Leistungsabfall gekommen ist, soll nun untersucht werden.

Quelle: dpa

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