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BayernLandrätin im Oberallgäu tritt nach Rückzug aus Partei aus

13.03.2026, 08:16 Uhr
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(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Nach Verzicht auf eine weitere Amtszeit zieht die Landrätin im Oberallgäu auch parteipolitisch Konsequenzen und tritt aus ihrer Partei aus.

Sonthofen (dpa/lby) - Nach einem Verzicht auf eine erneute Kandidatur bei der Kommunalwahl verlässt die Landrätin im Oberallgäu, Indra Baier-Müller, nun auch die Partei der Freien Wähler. "In den Monaten nach Bekanntgabe meines Verzichts auf eine erneute Kandidatur habe ich die Entwicklung der Freien Wähler auf Landesebene aufmerksam verfolgt", teilte sie am Morgen mit. "Dabei ist für mich deutlich geworden, dass sich meine politischen Vorstellungen und die strategische Ausrichtung der Partei zunehmend unterscheiden. Deshalb ziehe ich nun auch parteipolitisch die Konsequenz und trete aus der Partei aus."

Baier-Müller hatte im vergangenen Jahr mitgeteilt, dass sie nach nur einer Amtszeit auf eine erneute Kandidatur verzichtet. 2020 hatte sie sich überraschend gegen den damaligen Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, durchgesetzt und damit den Posten von der CSU zu den Freien Wählern geholt.

Die Landrätin war nicht unumstritten, insbesondere mit Naturschützern geriet sie immer wieder aneinander. Für Schlagzeilen sorgte Baier-Müller auch, als sie die Gründung einer bewaffneten bayerischen Bärenbereitschaft forderte, die eventuell zuwandernde Braunbären schnell abschießen könnte.

Quelle: dpa

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