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BayernÜberschwemmungen drohen – Hochwasserlage bleibt angespannt

13.02.2026, 06:53 Uhr
Einzelne-Strassen-sind-ueberflutet
(Foto: Pia Bayer/dpa)

Regen, Hochwasser, glatte Straßen: Die Faschingsferien starten in Bayern ungemütlich. Was der Wetterdienst vorhersagt.

München (dpa/lby) - Tauwetter, Dauerregen, Sturm: Es bleibt ungemütlich in Bayern. Vor allem in Nordbayern gibt es Überschwemmungen: Die markante Schneeschmelze und die wiederholten Regenfälle brachten bei den meisten nordbayerischen Pegeln Hochwasser. Die beiden oberfränkischen Flüsse Aisch und Itz überschritten am frühen Morgen die Meldestufe drei des insgesamt vierstufigen Warnsystems. Für die Landkreise Coburg und Bamberg gab es Warnungen, dass auch bebaute Gebiete überschwemmt werden könnten. Weitere Flüsse in der Nordhälfte des Freistaates führen Wassermengen in den Meldestufen eins und zwei.

Nasser Start in die Faschingsferien - in den Bergen Schnee

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) können örtlich 40 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter binnen 48 Stunden fallen. In den höheren Lagen der Alpen ab etwa 1.000 Metern kommt Schnee.

Am Samstag bleibt es trüb und nass. Von Franken breitet sich nach Südosten Niederschlag erneut aus, es wird kälter - und kann dann auch bis in die Niederungen schneien. Stellenweise sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, dann kann es auf den Straßen glatt werden.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich. Dort gilt Stufe drei von fünf. Unterhalb der Waldgrenze ist die Gefahr gering - dort fehlt schließlich auch weitestgehend der Schnee. Am Sonntag erwarten die Meteorologen teils Sonne, teils Wolken, es wird kälter - und im Süden Bayerns gibt es noch letzte Schneefälle.

Überschwemmungen in Nordbayern

An Regnitzzuflüssen und im oberen Maingebiet wurden am Donnerstag vor allem landwirtschaftliche Flächen überflutet, einige Straßen waren gesperrt. Bei den nördlichen Donauzuflüssen Sulzach, obere Altmühl, Vils, Regen und Naab gab es stellenweise kleinere Ausuferungen. Die Hochwasserlage in Nordbayern dürfte nach Einschätzung der Experten weiter andauern. Größere Überschwemmungen dürften aber die Ausnahme bleiben, hieß es weiter.

Quelle: dpa

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