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Berlin & BrandenburgBrandanschlag legt Asphaltwerk in Wandlitz über Monate lahm

26.03.2026, 16:29 Uhr
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(Foto: Fabian Sommer/dpa)

Sechs Monate Stillstand nach mutmaßlichem Brandanschlag: Im Eurovia-Werk in Wandlitz wird vorerst kein Asphalt mehr produziert.

Wandlitz (dpa/bb) - Die Produktion im Asphalt-Mischwerk in Wandlitz-Schönerlinde nördlich von Berlin ist nach dem mutmaßlichen Brandanschlag für mindestens sechs Monate gestoppt. "Aktuell gehen wir davon aus, dass die Instandsetzung des Mischwerks mindestens sechs Monate dauern wird", teilte das Unternehmen Eurovia auf Anfrage mit. Der Ausfall solle durch andere Anlagen ausgeglichen werden. Eurovia baut unter anderem Verkehrswege und gehört zum Baukonzern Vinci Construction.

Nach dem Feuer vor rund zwei Wochen wurde auf Internetplattform Indymedia ein Bekennerschreiben veröffentlicht, in dem eine offensichtlich linksextremistische Gruppe die Tat für sich reklamiert. Die Polizei hält das Schreiben für authentisch.

Unternehmen erhöhte Sicherheit

Nach Angaben des Unternehmens gab es vor dem Brand keine Drohungen, der Vorfall sei nicht vorhersehbar gewesen. Das Unternehmen ergreife nun Maßnahmen, um die Sicherheit der Beschäftigten und der Anlagen zu erhöhen.

Innenminister Jan Redmann (CDU) sagte am Mittwoch, die Täter seien an das nicht umzäunte Werk leicht herangekommen und hätten ohne viel Aufwand großen Schaden anrichten können. Er sieht auch Bezüge zu einer Kampagne aus der linksextremistischen Szene gegen ein geplantes Atommüllendlager in Frankreich.

Die genaue Höhe des Schadens für das Asphalt-Mischwerk kann laut Eurovia noch nicht beziffert werden. Die Polizei hatte von einem Millionenschaden gesprochen.

Quelle: dpa

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