Berlin & BrandenburgBrandenburgs Kurorte: Bald ist der Titel bei allen bestätigt

Brandenburg hat acht staatliche Kurorte. Nach einer Neufassung des Kurortegesetzes werden die Titel erneut vergeben - bald sind alle Kurorte erneut zertifiziert.
Bad Wilsnack/Bad Freienwalde (dpa/bb) - Noch im Juli werden alle acht staatlichen Kurorte in Brandenburg vom Land die Bestätigung ihrer Titel erhalten haben. Nach der erneuten Zertifizierung von Bad Wilsnack in der Prignitz steht nur noch Bad Freienwalde (Oder) aus: Die nach eigenen Angaben älteste Kurstadt Brandenburgs im Landkreis Märkisch-Oderland erhält den Titel erneut am 29. Juli.
Brandenburgs staatlich anerkannte Kurorte sind das Thermalsoleheilbad Bad Belzig, das Moorheilbad Bad Freienwalde, Bad Liebenwerda - Ort mit Peloid-Kurbetrieb, das Thermalsole- und Moorheilbad Bad Saarow, das Thermalsole- und Moorheilbad Bad Wilsnack, Brandenburgs einziges Kneipp-Heilbad Buckow und die Thermalsoleheilbäder Burg im Spreewald und Templin.
Bad Wilsnack darf sich weiter Heilbad nennen
Nach der Neufassung des Brandenburgischen Kurortegesetzes mussten alle Kurorte, die vor Mai 2019 staatlich anerkannt wurden, die Voraussetzungen für die geführte Artbezeichnung nachweisen. Über die staatliche Anerkennung als Kurort entscheidet das Gesundheitsministerium im Einvernehmen mit dem Wirtschaftsministerium.
Die Stadt Bad Wilsnack erhielt die erneute Zertifizierung als Thermalsole- und Moorheilbad am vergangenen Freitag im Beisein von Gesundheitsminister René Wilke (SPD). Den Titel erhielt die Stadt im Jahr 2003. Um sich Heilbad zu nennen, müssen Kurorte ein natürliches Heilmittel des Bodens haben, das wissenschaftlich anerkannt und bewährt ist. Dazu kommen klimatische Bedingungen und leistungsfähige Kureinrichtungen.