Berlin & BrandenburgDLRG zählt 16 Badetote in Berlin

Wie hat sich die Zahl der Badetoten in Berlin entwickelt? Die DLRG zieht Bilanz für 2025 - und fordert mehr Prävention und Schwimmunterricht.
Bad Nenndorf/Berlin (dpa/bb) - In Berliner Gewässern sind im vergangenen Jahr 16 Menschen ertrunken. Das geht aus Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) hervor. Im Jahr zuvor hatte es genauso viele Todesopfer gegeben. Die meisten von ihnen waren 2025 männlich. Acht Personen ertranken in Berlin in einem Fluss, sechs in einem See, zwei in einem Kanal.
DLRG fordert mehr Prävention und Schwimmlernangebote
Der Schlüssel zu geringeren Unfallzahlen liege in der Präventionsarbeit, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. "Insbesondere Menschen, die nicht sicher schwimmen können, müssen für die möglichen Gefahren sensibilisiert werden." Auch Angler auf Booten, Paddler oder Segler seien leider "noch allzu oft unbedarft, was ihre eigene Sicherheit betrifft".
Daneben forderte die DLRG-Präsidentin weiter einen Ausbau der Angebote für das Schwimmenlernen - vor allem in den Schulen. "Unsere Kinder können mehrheitlich nicht sicher schwimmen, wenn sie die Grundschule verlassen. Sie stehen fortan immer weniger unter Beobachtung der Eltern und sind ein Leben lang gefährdeter am und im Wasser. Aus Sicht der DLRG ist das ein unnötiges Lebensrisiko."