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Berlin & Brandenburg Eisbären-Profi Mauer: "Glücklich geht keiner ins Bett"

Ein Eishockeyspieler spielt den Puck.

(Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Trotz des ersten Saisonsiegs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) war die Stimmung bei den Eisbären Berlin alles andere als euphorisch: "Wichtig ist, dass wir gewonnen haben, das bleibt unter dem Strich. Aber so richtig glücklich geht keiner ins Bett", sagte Angreifer Frank Mauer, nachdem der deutsche Meister am Sonntag gegen den Aufsteiger Löwen Frankfurt mit 5:4 in der Verlängerung gewonnen hatte.

Für Ernüchterung bei den Hauptstädtern hatte der schwache Schlussabschnitt gesorgt, in dem sie nach einem soliden ersten und einem ganz starken zweiten Drittel eine 4:0-Führung noch aus der Hand gaben. "Man muss ehrlich gestehen: Wir haben einfach aufgehört zu spielen", räumte Mauer ein: "Wir haben es zu leicht genommen und gedacht, wir bringen das Ding locker nach Hause."

Der 34 Jahre alte Neuzugang, der gegen Frankfurt seinen ersten Ligatreffer für die Eisbären erzielte, hofft nun, dass die Mannschaft die richtigen Konsequenzen aus dem Leistungseinbruch ziehen wird: "Ich denke, wir haben etwas gelernt und sind noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen."

Vor den beiden nächsten Spielen beim EHC Red Bull München am Mittwoch (19.30 Uhr, live bei Magentasport) und gegen die Adler Mannheim am Freitag ist Mauer trotz des holprigen Saisonstarts der Eisbären nicht bange: "Wir treffen auf zwei Mitfavoriten, und das sind die Spiele, die Spaß machen", sagte der Routinier, der mit Mannheim und München insgesamt vier Meistertitel gewinnen konnte. "Wenn man diese Teams schlägt, holt man sich Selbstvertrauen."

Quelle: dpa

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