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Berlin & Brandenburg Polizei: Auf Störungen des Marathons vorbereitet

(Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Polizei rechnet mit gezielten Störungen und Blockaden des Marathons durch Klimaschützer am Wochenende und ist darauf vorbereitet. Die Ankündigung der Klimaschutzgruppe Letzte Generation, den Marathon zu unterbrechen, sei "keine Überraschung", sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. "Wir rechnen bei solchen Großveranstaltungen mit weltweiter Aufmerksamkeit mit solchen Aktionen." Entsprechend plane man den Einsatz, um bei Bedarf "bestmöglich und schnellstmöglich einzuschreiten".

Angesichts der rund 42 Kilometer langen Marathonstrecke lasse sich aber nicht ausschließen, dass es zu Störaktionen komme. Daher habe man schon im Vorfeld ein konkretes Verbot von nicht angemeldeten Demonstrationen der Letzten Generation im Gebiet des Marathons erlassen. Dieses Verbot sei in Form einer sogenannten Allgemeinverfügung am (heutigen) Freitag im Amtsblatt veröffentlicht worden. Es gilt von Samstagvormittag bis Sonntag um Mitternacht.

Die Letzte Generation kündigte am Freitag an: "Weil darüber scheinbar Unklarheit herrscht: Ja, wir unterbrechen den Berlin-Marathon. Vor der Klimakatastrophe können wir nicht davonrennen."

Das Ziel der beiden Marathons der Skater am Samstag und der Läufer am Sonntag befindet sich in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tors, das Mitglieder der Gruppe bereits am Sonntag mit oranger Farbe besprüht hatten.

Quelle: dpa

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