Berlin & BrandenburgRuhiger Start in Brandenburg - Mehrere Verletzte

Brandenburg beginnt das neue Jahr ohne schwerwiegende Vorfälle mit Raketen oder Böllern, allerdings mit mehreren Verletzten. Was war im Land zum Jahreswechsel los?
Potsdam (dpa/bb) - Brandenburg ist vergleichsweise ruhig ins neue Jahr gekommen. "Es war wesentlich ruhiger als im vergangenen Jahr", sagte Polizeisprecher Daniel Keip. Es habe keine Toten oder Schwerverletzten gegeben, auch Polizeibeamte seien nicht schwer angegriffen worden.
Die Polizei zählte nach eigenen Angaben eine niedrige zweistellige Zahl von Verletzten durch Pyrotechnik. Bei zwei Polizeieinsätzen hätten Personen gegen Beamte Widerstand geleistet, die aber nicht verletzt worden seien.
Die Polizei verzeichnete nach eigenen Angaben die zum Jahreswechsel typischen Delikte wie Verstöße bei Raketen und Böllern, Körperverletzungen, Ruhestörungen und kleinere Brände. Eine genaue Bilanz soll im Laufe des Tages folgen.
Tödliche Verletzung vor einem Jahr
Bundesweit meldete die Polizei zahlreiche Angriffe auf Einsatzkräfte. Mindestens zwei Menschen starben in Bielefeld durch Pyrotechnik. In Berlin gab es Hunderte Festnahmen.
Vor einem Jahr war in Brandenburg ein 21-jähriger Mann in Kremmen im Landkreis Oberhavel beim Abfeuern einer Silvesterrakete tödlich verletzt worden. Auch an anderen Orten in Brandenburg hatte es in der Silvesternacht schwere Unfälle mit Pyrotechnik gegeben. In Potsdam-Babelsberg war es in einer Menschenmenge von rund 100 Personen zu Angriffen auf die Polizei gekommen.