Berlin & BrandenburgWaldbrandgefahr in Brandenburg geht stark zurück

Der DWD prognostiziert: Ab Montag nimmt die Waldbrandgefahr in Brandenburg stark ab. Nur an einer Wetterstation erhöht sich das Risiko am Dienstag wieder deutlich.
Potsdam (dpa/bb) - Die Gefahr für Waldbrände in Brandenburg geht laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ab Montag stark zurück. Am Sonntag gilt noch für zehn Wetterstationen der Gefahrenindex drei von fünf und für zwei Stationen sogar der Index vier. Am Montag wird diese Gefahr für keine der Stationen mehr vorhergesagt.
Am Dienstag steigt der Index bei vielen Stationen von eins auf zwei leicht an. Allein für die Station Holzdorf-Bernsdorf erhöht sich die prognostizierte Waldbrandgefahr deutlich. Dort soll die zweithöchste Gefahrenstufe erreicht werden. Die Station Holzdorf-Bernsdorf liegt am Fliegerhorst Holzdorf im Landkreis Elbe-Elster an der Grenze zu Sachsen-Anhalt.
Feuer bei Nauen gelöscht
Zwischen Nauen und Bredow im Havelland löschte die Feuerwehr einen Brand nahe der Bundesstraße 5. Das Feuer vom Samstag sei rund zwei Hektar groß gewesen, teilte die Polizei mit. Das entspricht fast der Größe von zwei Fußballfeldern. Als Brandursache vermuten die Beamten eine achtlos weggeworfene Zigarette. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.
Vor mehreren Tagen brannte es auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Jüterbog, das Feuer wurde jedoch gelöscht. Brandenburg ist dem Landesbetrieb Forst zufolge mit ausgedehnten Kiefernwäldern, geringem Niederschlag und leichten Sandböden bundesweit das Land mit der höchsten Waldbrandgefährdung.