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Hamburg & Schleswig-HolsteinA7 und A210: Zahlreiche Glätteunfälle im Norden

12.01.2026, 19:47 Uhr
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Einsetzende Glätte führte auf den Autobahnen im Norden zu mehreren Unfällen. Die Autobahnen A7 und A210 mussten zeitweise gesperrt werden. Es gab viele Verletzte.

Henstedt-Ulzburg/Rendsburg (dpa/lno) - Spiegelglatte Straßen haben zu zahlreichen Unfällen im Norden geführt - es gab auch Verletzte. Die Autobahn 7 musste zwischen Henstedt-Ulzburg und Quickborn in Richtung Hamburg komplett gesperrt werden. Wie die Polizeidirektion Neumünster mitteilte, wird der Verkehr an der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Süden von der Autobahn abgeleitet. Derzeit seien sowohl Polizei als auch Rettungsdienste vor Ort im Einsatz. Wie lange die Sperrung noch andauern wird, konnte die Polizei nicht sagen. "Es gab sehr viele Unfälle, aber meistens blieb es bei Blechschäden", sagte ein Sprecher.

Die Feuerwehr berichtete von einer Massenkarambolage mit acht beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden vier Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Bei einem weiteren Unfall stießen drei Fahrzeuge zusammen - zwei Menschen wurden verletzt. Bei einem Fahrzeug handelte es sich um einen Viehtransporter mit Rindern. Einige Tiere mussten getötet werden.

Auch A210 musste gesperrt werden

Auch auf der A210 kam es am Nachmittag zu Glätteunfällen. Die Autobahn wurde laut Polizei in Höhe des Autobahnkreuzes Rendsburg (Kreis Rendsburg-Eckernförde) in beide Richtungen voll gesperrt. Auch dort hatten die Rettungsfahrzeuge Probleme, auf den spiegelglatten Straßen zu den Unfallstellen zu gelangen. Wie viele Unfälle es auf der Strecke insgesamt gab und wie viele Menschen verletzt wurden, konnte die Polizei am Abend noch nicht sagen.

Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor in Hamburg und Schleswig-Holstein vor Glatteis durch gefrierenden Regen gewarnt. Er sprach von einer "Gefahr für Leib und Leben". Die amtliche Unwetterwarnung galt von 13.00 Uhr an und sollte bis Mitternacht andauern. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise an die Witterung anzupassen.

Quelle: dpa

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