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Hamburg & Schleswig-HolsteinADAC-Pannenhilfe: Weniger Einsätze in Hamburg gemeldet

10.03.2026, 09:54 Uhr
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Bundesweit steigt die Zahl der ADAC-Einsätze – in Hamburg gibt es dagegen einen umgekehrten Trend. Warum die Pannenhelfer am häufigsten ausrücken mussten.

Hamburg (dpa/lno) - Die Zahl der Einsätze der ADAC-Pannenhilfe ist in Hamburg im vergangenen Jahr insgesamt leicht gesunken. Die Pannenhelfer mussten in der Hansestadt mit 193.971 Einsätzen 2.700-mal weniger oft helfen als im Jahr 2024, wie der Automobilclub mitteilte.

Laut dem ADAC entwickelte sich das Einsatzgeschehen damit entgegen dem bundesweiten Trend. Deutschlandweit gab es 2025 demnach rund 60.000 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt rückte der Automobilclub in knapp 3,7 Millionen Fällen aus. Durchschnittlich geht dabei alle neun Sekunden ein Pannennotruf ein. Der arbeitsintensivste Tag war der 29. Dezember mit 18.588 Einsätzen bundesweit.

Starterbatterie und platte Fahrradreifen sind häufigste Ursachen

Die häufigste Ursache für liegengebliebene Autos war die Starterbatterie, sowohl bei Verbrennungsmotoren als auch bei Elektroautos. Fast jeder zweite Einsatz geht darauf zurück. An zweiter Stelle folgen Probleme mit dem Motor, dem Motormanagement oder dem Hochvoltsystem, gefolgt von Defekten an Generator, Anlasser, Bordnetz oder Beleuchtung.

Die Zahl der Einsätze der Fahrrad-Pannenhilfe des ADAC nahm in Hamburg dagegen zu. Den Angaben nach rückten sie rund 1.500-mal aus, das ist ein Anstieg um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Am häufigsten war ein defekter Reifen die Ursache, gefolgt von Problemen mit der Kette und der Elektrik. Die Fahrrad-Pannenhilfe des ADAC gibt es seit Mitte 2022.

Quelle: dpa

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