Hamburg & Schleswig-HolsteinAn Universitäten im Norden wird wenig gestohlen

Handys, Laptops und Bargeld: Wenn etwas wegkommt an Unis, sind es leicht zu tragende Wertgegenstände. Von systematischem Diebstahl lässt sich an norddeutschen Unis glücklicherweise nicht sprechen.
Hamburg/Kiel (dpa/lno) - Obwohl an Universitäten im Norden gelegentlich Besteck und Geschirr gestohlen wird, müssen Studierende selbst auf den Campussen kaum Angst vor Diebstahl haben. An den Universitäten in Norddeutschland werden nämlich vergleichsweise wenige Wertgegenstände geklaut. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Universitäten und Hochschulen in Hamburg und Schleswig-Holstein ergeben.
In Hamburg gibt es dem Studentenwerk zufolge zwar Diebstähle, sie seien jedoch "kein auffälliges Problem". An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurden im Jahr 2025 insgesamt 24 Diebstähle registriert, wie ein Sprecher mitteilte. Dabei handelte es sich unter anderem um Bargeld, Laptops und auch ein E-Bike.
Leicht zu tragende Wertgegenstände im Visier der Diebe
In den übrigen großen Universitäten in Hamburg und Schleswig-Holstein scheint Diebstahl ebenfalls kein größeres Thema zu sein. Wenn etwas gestohlen wird, dann meist leicht zu tragende Wertgegenstände wie Geldbörsen, Mobiltelefone oder Laptops, sagte ein Sprecher der Universität Hamburg.
Dennoch würden Studierende und Beschäftigte regelmäßig dafür sensibilisiert, Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt zu lassen und im Verdachtsfall die Polizei zu informieren, sagte er weiter.
Für die Umfrage hat die Deutsche Presse-Agentur zwei Hochschulen, sechs Universitäten sowie das Studentenwerk in Hamburg befragt. Auslöser war, dass das Studentenwerk in Kiel zuletzt einen hohen Schaden durch Diebstähle in den Mensen und Cafeterien gemeldet hatte. Dort verschwinden laut einer Sprecherin jährlich tausende Besteck- und Geschirrteile im Wert von rund 10.000 Euro.