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Hamburg & Schleswig-HolsteinAufträge im Hamburger Wohnungsbau sind eingebrochen

06.07.2026, 12:46 Uhr
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Der Wohnungsbau kriselt. Die Bauwirtschaft in Hamburg profitiert aber von Aufträgen aus anderen Bereichen.

Hamburg (dpa/lno) - Aufträge im Hamburger Wohnungsbau sind zu Jahresbeginn eingebrochen. Nach Zahlen des Statistikamts Nord hat sich der Wert der neuen Aufträge des Bauhauptgewerbes im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als halbiert und fiel auf 84,4 Millionen Euro. Gründe der Entwicklung teilte das Hamburger Amt nicht mit.

Insgesamt entwickelte sich die Auftragslage des Gewerbes in Hamburg aber positiv. Der Wert der Auftragseingänge stieg nominal - also nicht inflationsbereinigt - um mehr als ein Drittel auf rund 785 Millionen Euro, was vor allem mit der Nachfrage im sogenannten Wirtschaftsbau zusammenhing. Darunter fallen etwa Bürogebäude, Lagerhallen und Kraftwerke.

Der Neubau von Wohnungen in Deutschland stockt seit Jahren wegen gestiegener Kosten und Kreditzinsen. 2025 wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge 206.600 Wohnungen fertiggestellt, rund 45.000 weniger als im Vorjahr. Der Mangel an Wohnraum treibt die Mieten, besonders in Städten.

Das Statistikamt Nord hat für die Auswertung Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten erfasst. Im ersten Quartal waren das 136. Im Wirtschaftsbau erfasst das Statistikamt demnach keine Aufträge des öffentlichen Sektors.

Quelle: dpa

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