Hamburg & Schleswig-HolsteinEinschränkungen bei der Bahn

Zwischen Husum und Niebüll rollen zeitweise keine Züge – die Bahn setzt Busse ein. Was Reisende an diesem Wochenende beachten müssen und wie die Arbeiten für mehr Pünktlichkeit sorgen sollen.
Husum/Niebüll (dpa/lno) - Das Elektronische Stellwerk (ESTW) Niebüll geht im ersten Bauabschnitt in Betrieb. Dadurch werde die Kapazität der Schieneninfrastruktur rund um Husum verbessert, teilte die Deutsche Bahn mit. Künftig sollen mehr Züge enger getaktet fahren können, auch die Pünktlichkeit soll sich verbessern. Zunächst kommt es aber wegen Bauarbeiten noch zu Einschränkungen.
Im Stellwerk Husum ist eine Softwareanpassung notwendig. Zudem werden entlang der Strecke Instandhaltungsarbeiten an Gleisen und Weichen sowie der Leit- und Sicherungstechnik durchgeführt und es wird an Brücken gearbeitet. Daher kommt es zum Wochenende zu Fahrplanänderungen auf der Marschbahnstrecke sowie zwischen Schleswig und Husum sowie St. Peter-Ording.
So entfallen zwischen Husum und Niebüll auf der Linie RE 6 am 24. Januar von etwa 5.00 Uhr bis 7.00 Uhr die Züge sowie ab 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr die Züge ab Heide in Holstein. Von 16.00 Uhr an bis zum 26. Januar, etwa 19.00 Uhr, fahren zwischen Husum und Niebüll keine Züge. Als Ersatz fahren Busse. Zwischen Niebüll und Westerland (Sylt) verkehren die Züge mit geänderten Fahrtzeiten.
Zudem fallen die Züge der Nordbahn RE 74 und RB 64 am 23. Januar ab etwa 23.00 Uhr bis zum Folgetag etwa 16.00 Uhr auf den Strecken Husum–Schleswig (RE 74) und Husum–Bad St. Peter-Ording (RB 64) aus. Auch hier fahren als Ersatz Busse.