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Hamburg & Schleswig-Holstein Gisdol: "Lodernde Feuer sofort wieder austreten"

Markus Gisdol steht vor einem Spiel im Stadion.

(Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild)

Hamburg (dpa/lno) - Der ehemalige HSV-Coach Markus Gisdol lässt sich in seiner Arbeit nicht von externen Faktoren beeinflussen. "Das muss man als Trainer wegschieben können", sagte der 53-Jährige, der zwischen September 2016 und Januar 2018 für die Hanseaten tätig war, in einem Sky-Interview. Bei den Hamburgern schwelte seit Monaten ein Machtkampf auf der Vorstandsebene, der am Mittwochabend mit dem Rücktritt des ehemaligen Finanzchefs und Aufsichtsratsmitglieds Thomas Wüstefeld endete.

"Bei Traditionsclubs ist es nun mal meist ein bisschen unruhiger, weil sehr viele Leute mitreden und ihre Meinung öffentlich kundtun wollen. Das muss man von der Mannschaft weghalten, sonst infizieren die Querelen die Gruppe", sagte Gisdol. "Trainer müssen in der Kabine immer ihre Antennen aufstellen, schauen, wo es brodeln könnte und lodernde Feuer sofort wieder austreten, bevor dadurch sportliche Probleme entstehen können."

Trotz aller Querelen hofft auch der Ex-Coach auf den Bundesliga-Aufstieg seines früheren Clubs: "Sportlich sieht es sehr gut aus. Fast jeder in Deutschland wünscht sich den HSV in der Ersten Liga, und es wäre schön, wenn der Aufstieg gelingen würde."

Quelle: dpa

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