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Hamburg & Schleswig-HolsteinGlätte sorgt für über 40 Unfälle in Schleswig-Holstein

10.01.2026, 11:20 Uhr
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(Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbi)

Winterliche Straßen in Schleswig-Holstein sorgen für zahlreiche Blechschäden – vereinzelt werden Menschen verletzt. Die Polizei ruft zur Vorsicht auf.

Kiel (dpa/lno) - In Schleswig-Holstein hat Glätte in der Nacht zu Samstag zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Nach Angaben der Polizeileitstellen wurden landesweit über 40 Glätteunfälle gemeldet. Verletzte gab es nur vereinzelt, die meisten Unfälle waren Blechschäden.

Die Leitstelle Süd meldete seit Freitag 18 Uhr 12 Glätte- und Schneeunfälle sowie 25 wetterbedingte Einsätze. Besonders im Kreis Stormarn waren viele Landstraßen stark vereist und auch am Morgen noch nicht geräumt. Mindestens ein Dutzend Autos blieb stecken, sie mussten zum Teil noch am Morgen geborgen werden. Zudem kam es in Lübeck zu Hochwasser, das nach Angaben des Sprechers des Lagedienstes Süd aber glimpflich verlief. Das Wasser sei mittlerweile abgeflossen, die Pegelstände insgesamt erhöht.

52-Jährige in Flensburg nach Unfall schwer verletzt

Der Lagedienst Nord zählte seit Freitagabend zehn Glätteunfälle, überwiegend mit Blechschäden. Zudem gab es 40 wetterbedingte Einsätze, wie ein Sprecher des Lagedienstes mitteilte. Auch in Flensburg meldete der Lagedienst Hochwasser, das über die Kaimauer lief. Größere Schäden entstanden jedoch nicht. Anders verhielt es sich am Freitagvormittag: Eine 52-jährige Frau stürzte dort auf vereister Straße mit ihrem E-Scooter und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Sie wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht.

Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer

Der Lagedienst West, zuständig für die Kreise Pinneberg, Segeberg, Dithmarschen und Steinburg, registrierte seit Freitag 18 Uhr 21 Glätteunfälle. Auch hier gab es keine Verletzten, die Schäden beschränkten sich auf Blech.

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich auf winterliche Straßenverhältnisse einzustellen und ihre Fahrweise den glatten Straßen anzupassen. Besonders auf Landstraßen und in Küstennähe bestehe weiterhin erhöhte Glättegefahr.

Quelle: dpa

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