Hamburg & Schleswig-HolsteinHamburg erlebte den schneereichsten Winter seit 2010

Schnee satt, aber trotzdem wärmer: Hamburg zählte 40 Tage mit weißer Decke – und erlebte dabei Temperaturrekorde von minus 14,3 bis 17 Grad. Was der Deutsche Wetterdienst dazu sagt.
Hamburg (dpa/lno) - Jetzt ist es amtlich: Hamburg erlebte 2025/26 den schneereichsten Winter seit 2010. "Insgesamt gab es rund 40 Schneedeckentage", teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die Niederschlagssumme belief sich auf rund 150 Liter pro Quadratmeter, das sind 24 Liter weniger als im Vergleich zur international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Die Sonnenscheindauer erreichte 145 Stunden, das sind elf Stunden mehr als zur Referenzperiode.
Trotzdem war der vergangene Winter mit durchschnittlich 2,0 Grad 0,8 Grad wärmer als im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert zur Referenzperiode (1,2 Grad). Am kältesten war es laut Wetterdienst am 11. Januar mit minus 14,3 Grad. Am 26. Februar wurden Höchstwerte um 17 Grad gemessen; sie verliehen dem Winter einen milden Ausklang.