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Hamburg & Schleswig-HolsteinHapag-Lloyd verpflichtet sich zu Landstromnutzung in Hamburg

09.07.2026, 12:14 Uhr
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Die Reederei hat eine Vereinbarung mit der Hafenverwaltung zur Landstromnutzung getroffen. Die meisten Containerschiffe der Reederei können die Technik allerdings nicht nutzen.

Hamburg (dpa/lno) - Die Containerreederei Hapag-Lloyd und die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) haben eine Vereinbarung zur Landstromnutzung in Hamburg getroffen. Die Reederei verpflichtet sich, bei geeigneten Anläufen Strom vom Land zu beziehen, wie die Reederei und die HPA mitteilten. Rund ein Drittel der Hapag-Lloyd-Schiffe kann nach Unternehmensangaben Landstrom beziehen.

Landstrom soll einen kleinen Beitrag zur Klimaneutralität der Branche leisten. Schiffe brauchen im Hafen Strom etwa für den Betrieb der Bordsysteme und die Kühlung von Containern. Dazu betreiben Schiffe Hilfsmotoren und Generatoren, was allerdings Umwelt und Anwohner belastet. Denn die Schiffe stoßen Feinstaub, Stickstoff und CO2 aus und verursachen Lärm.

Seit Mai 2024 gibt es eine erste Landstromanlage für Containerschiffe in Hamburg. Weitere Anlagen für Containerschiffe seien installiert worden. Bis 2030 sollen Containerschiffe an allen wesentlichen Liegeplätzen Landstrom beziehen können, wie die HPA mitteilte.

Quelle: dpa

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