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Hamburg & Schleswig-HolsteinKatastrophenschutzübung im Kreis Pinneberg abgeschlossen

01.03.2026, 11:06 Uhr
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Mehr als 200 Einsatzkräfte proben im Kreis Pinneberg den Ernstfall: Was passiert, wenn plötzlich alle Pumpen ausfallen und Hochwasser droht?

Pinneberg (dpa/lno) - Im Kreis Pinneberg wurde die Katastrophenschutzübung "Notschöpfen" der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) mit mehr als 200 Einsatzkräften erfolgreich abgeschlossen.

Ziel der mehrtägigen Übung war es, den Ernstfall einer ausgefallenen kritischen Entwässerungsinfrastruktur mit Hilfe eines leistungsfähigen Notförderungssystems zu erproben, wie das THW mitteilte. Dafür wurde nicht nur behördenübergreifend zusammengearbeitet, auch die internationale Kooperation mit der Danish Emergency Management Agency (DEMA) stand im Fokus.

Besser gewappnet gegen Hochwasser

Hintergrund der Übung war die angespannte Hochwassersituation in der Elbmarsch im Winter 2023. Diese entstand aufgrund von langanhaltendem Regen und dem Ausfall beider Pumpen in einem Schöpfwerk.

Sören Ollhoff, THW-Landesbeauftragter von Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, betonte die Bedeutung der Übung für den Bevölkerungsschutz: "Mit der Übung 'Notschöpfen' haben wir gezeigt, wie leistungsfähig das Zusammenspiel von Wasserwirtschaft, Behörden und THW - auch international - funktionieren kann".

Quelle: dpa

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