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Hamburg & Schleswig-HolsteinNach Bauarbeiten: U1 fährt wieder nach Norderstedt

08.05.2026, 04:02 Uhr
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Seit dem 8. April war ein Abschnitt der U1 in Norderstedt gesperrt. Jetzt sollen die Bahnen wieder durchgehend auf der Linie verkehren. Aber nur bis zum Sommer.

Norderstedt/Hamburg (dpa/lno) - Die Hamburger U-Bahnlinie 1 soll ab heute wieder auf der gesamten Strecke fahren. Für Bauarbeiten war der Streckenabschnitt zwischen Norderstedt Mitte und Garstedt seit dem 8. April gesperrt gewesen. Die Hochbahn erneuerte in der Zeit nach eigenen Angaben 2.600 Schwellen.

Auf die Fahrgäste der U1 kommt im Sommer eine weitere dreimonatige Unterbrechung des Verkehrs zu. In Ohlsdorf erneuert die Hochbahn dann nach eigenen Angaben den Bahnsteig und eine benachbarte Brücke über die Alsterdorfer Straße. Vom 13. Juli bis 14. Oktober verkehren zwischen Lattenkamp und Fuhlsbüttel Nord nur Ersatzbusse.

Bereits vom kommenden Montag an gibt es eine weitere Sperrung auf der U3. Zwischen den Stationen Mundsburg und Barmbek saniert die Hochbahn acht Stahlbrücken und vier Steinviadukte. Das Großprojekt erfordert die Sperrung der Strecke bis zum 5. Juli, wie eine Sprecherin des Verkehrsunternehmens mitteilte. Durch den Umstieg auf Ersatzbusse könne sich die Fahrzeit um 20 Minuten verlängern.

Vierte Sperrung in Norderstedt seit Anfang 2025

Der Schwellenwechsel in Norderstedt war der erste umfassende seit der Inbetriebnahme dieser Strecke vor rund 30 Jahren. Dennoch war es bereits die vierte Sperrung nach dort seit Anfang des Vorjahres.

Im Februar 2025 war der Abschnitt zwischen Norderstedt Mitte und Ochsenzoll drei Wochen lang gesperrt, um Schwellen und drei Weichen zu erneuern. Ochsenzoll liegt südlich von Garstedt auf Hamburger Gebiet. Bereits im August 2025 war der Abschnitt zwischen Norderstedt Mitte und Garstedt ebenfalls für drei Wochen gesperrt gewesen, um Gleise und Schwellen zu erneuern.

Im Januar 2026 wurden laut Hochbahn dann vier Weichen ausgetauscht und die Stromschienen angepasst. Eine Vollsperrung gab es dabei nicht; die Züge mussten das Gleis wechseln und fuhren deshalb nur im 20-Minuten-Takt.

Quelle: dpa

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