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Hamburg & Schleswig-HolsteinPolizei stoppt mutmaßlich illegale Schlachtung auf Bauernhof

15.07.2026, 15:36 Uhr
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Im Kreis Nordfriesland stehen fünf Männer im Fokus: Ihnen wird vorgeworfen, Schafe ohne Betäubung geschächtet zu haben. Was die Ermittlungen jetzt ans Licht bringen.

Flensburg (dpa/lno) - Wegen Verdachts des wiederholten Schächtens von Schafen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Kreis Nordfriesland ermittelt die Staatsanwaltschaft Flensburg gegen fünf Männer. Nach einem Zeugenhinweis trafen Ermittler am 27. Mai im Zuge einer Durchsuchung mehrere Männer in einem Stalltrakt an, während sie ein Tier enthäuteten und ein weiteres durch einen Kehlschnitt entbluteten, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Die Einsatzkräfte stoppten den Schlachtprozess, beschlagnahmten die Tiere und brachten sie ins Landeslabor.

Bei Untersuchungen kam heraus, dass die Schafe nicht betäubt worden waren, wie es in Deutschland nach dem Tierschutzgesetz vorgeschrieben ist, um Schmerzen und Leiden der Tiere zu vermeiden. Tatverdächtig sind insbesondere zwei Libyer und ein Syrer. Ermittelt wird aber auch gegen den Leiter des landwirtschaftlichen Betriebes und seinen Sohn, beide Deutsche. Sie stehen in Verdacht, von den illegalen Schlachtungen in dem Betrieb Kenntnis gehabt und sie ermöglicht zu haben.

Quelle: dpa

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