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Hamburg & Schleswig-HolsteinReallöhne in Schleswig-Holstein um 2,1 Prozent gestiegen

12.03.2026, 12:09 Uhr
In-Schleswig-Holstein-sind-die-Realloehne-um-2-1-Prozent-gestiegen-Symbolbild

Vollzeitbeschäftigte in Schleswig-Holstein konnten sich 2025 über Lohnsteigerungen freuen, die die Inflationsrate übertrafen. Besonders am unteren Ende der Lohnskala hat sich etwas getan.

Kiel (dpa/lno) - In Schleswig-Holstein sind die Reallöhne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Jahr 2025 um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das erklärt das für Hamburg und Schleswig-Holstein zuständige Statistikamt Nord. Der Reallohn ist der Verdienst nach Berücksichtigung der Inflation, über den die Beschäftigten tatsächlich verfügen können. Das heißt für 2025, dass die Beschäftigten nach Abzug der Teuerung mehr Kaufkraft hatten.

Die sogenannten Nominallöhne, ohne Berücksichtigung der Preisentwicklungen, stiegen für schleswig-holsteinische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer demnach um 4,0 Prozent. Bei Vollzeitkräften habe der Zuwachs des Nominallohns 4,1 Prozent betragen.

Unter den Vollzeitbeschäftigten wiesen Frauen mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 4,6 Prozent stärkere Verdienststeigerungen auf als Männer (plus 3,8 Prozent). Insbesondere bei den Geringverdienenden erhöhten sich die Nominallöhne im Jahr 2025 deutlich, erklärt das Statistikamt Nord: Bei den unteren 20 Prozent der Lohnskala der Vollzeitbeschäftigten betrug die Verdienststeigerung 5,7 Prozent.

Bei den oberen 20 Prozent der Lohnskala betrug der Nominallohnanstieg 3,8 Prozent und lag damit etwas unterhalb der Nominallohnentwicklung der Gesamtwirtschaft. Auszubildende in Schleswig-Holstein wiesen demnach im Jahr 2025 mit 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein überdurchschnittliches Nominallohnwachstum auf.

Quelle: dpa

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