HessenAirfryer könnte Küchenbrand in Wiesbaden ausgelöst haben

Lag es am Airfryer? In der Küche eines Hauses in Wiesbaden bricht ein Feuer aus, eine Frau erleidet eine Rauchgasvergiftung. Die Feuerwehr erklärt, worauf man bei solchen Geräten achten sollte.
Wiesbaden (dpa/lhe) - Ein Airfryer könnte nach ersten Erkenntnissen einen Küchenbrand in einem Haus in Wiesbaden ausgelöst haben. Eine Bewohnerin rettete sich rechtzeitig ins Freie retten, wie die Stadt Wiesbaden mitteilte. Sie habe jedoch eine Rauchgasvergiftung erlitten und sei vom Rettungsdienst behandelt und in eine Klinik gebracht worden.
Beide Wohnungen derzeit nicht mehr bewohnbar
Als die Feuerwehr bei dem Haus im Stadtteil Biebrich eintraf, habe die Küche bereits in Vollbrand gestanden. "Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren beide Wohnungen des Hauses – im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss – erheblich verraucht", hieß es in der Mitteilung der Stadt.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hätten das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. Wegen der "erheblichen Brand- und Rauchschäden" seien beide Wohnungen derzeit nicht bewohnbar, hieß es. Die Polizei ermittle zur genauen Brandursache und der Höhe des Schadens.
Feuerwehr: Geräte wie Airfryer brauchen feuerfeste Unterlagen
"Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Airfryer und andere elektrische Küchengeräte bei unsachgemäßer Nutzung oder technischen Defekten eine Brandgefahr darstellen können", hieß es von der Stadt. Sie empfehle, Geräte stets auf hitzebeständigen und feuerfesten Unterlagen zu betreiben, ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien einzuhalten und sie niemals unbeaufsichtigt in Betrieb zu lassen.