Regionalnachrichten

HessenBluttat in Kelkheim: Ehemann verweigert Aussage

16.07.2026, 12:16 Uhr
Nach-der-Tat-liegen-Blumen-und-Kerzen-am-Tatort

Eine Frau stirbt auf offener Straße vor Zeugen durch eine Machete. Der Ehemann wird unter Mordverdacht festgenommen. Er schweigt zu den Vorwürfen. Am Freitag könne es neue Informationen geben.

Frankfurt/Kelkheim (dpa/lhe) - Der Mann, der am Dienstag in Kelkheim seine Ehefrau mit einer Machete getötet haben soll, schweigt. Wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur sagte, machte der 60-Jährige bei den Vernehmungen von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Es würden zahlreiche Zeugen vernommen. Weitere Details zum Stand der Mordermittlungen nennt die Staatsanwaltschaft nicht.

Pressekonferenz für Freitag angekündigt

Die Stadt kündigte eine Pressekonferenz für Freitagvormittag an. Dort wolle man "nach der schrecklichen Gewalttat, die unsere Stadt tief erschüttert hat" über den aktuellen Kenntnisstand informieren, hieß es. Bürgermeister Albrecht Kündiger und Erster Stadtrat Dirk Hofmann sollen demnach die Erkenntnisse vorstellen.

Der 60 Jahre alte Kroate soll am Dienstagabend seiner 58-jährigen Ehefrau mit einer Machete "mindestens 30 abgrenzbare Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, Halses, Nackens und Oberkörpers zugefügt haben", hatte die Staatsanwaltschaft am Tag nach der Tat mitgeteilt. Zahlreiche Passanten wurden Zeugen des Angriffs. Die Ehefrau starb noch am Tatort. Der Mann habe "aus übersteigertem Besitzdenken und Eifersucht" gehandelt, so die Staatsanwaltschaft.

Quelle: dpa

Regionales